Kirche und DGB fordern besseren Schutz für Werkarbeiter aus Osteuropa


Foto: Dirk Hellmers
In Papenburg starben vor 14 Tagen zwei rumänische Werft-Arbeiter bei einem Brand in ihrer Unterkunft. Seitdem reißt die Kritik an Lebens- und Arbeitsbedingungen ausländischer Werkvertragsarbeiter in Deutschland nicht ab.

evangelisch.de

Nach dem Tod zweier rumänischer Werkvertragsarbeiter in Papenburg haben Kirchen und Gewerkschaften einen besseren Schutz für Zuwanderer aus Süd- und Osteuropa gefordert, die in Deutschland arbeiten. Im „Souterrain des deutschen Arbeitsmarktes“ hätten sich unhaltbare Zustände ausgebreitet, sagte der Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch, dem Nachrichtenmagazin „Focus“ (München). DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach kritisierte in der „Berliner Zeitung“, viele Migranten würden in „menschenunwürdige Beschäftigung abgedrängt“.

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1 Comment

  1. Heute, am Ende des zivilisatorischen Mittelalters, haben zwei Sorten von Menschen überlebt: die Armen und die Dummen. Letztere wollen auf Kosten anderer leben, damit andere nicht auf ihre Kosten leben; und die Armen können sich nicht vorstellen, auch einmal etwas zu besitzen, ohne denen, die auf ihre Kosten leben, etwas wegzunehmen.

    Zivilisiertes und intelligentes Verhalten ist mit den folgenden Worten überliefert,…

    (an die Armen >) „Ihr habt gehört, dass gesagt ist: „Auge um Auge, Zahn um Zahn.“ Ich aber sage euch, dass ihr nicht widerstreben sollt dem Übel, sondern: wenn dich jemand auf deine rechte Backe schlägt, dem biete die andere auch dar. Und wenn jemand mit dir rechten will und dir deinen Rock nehmen, dem lass auch den Mantel. Und wenn dich jemand nötigt, eine Meile mitzugehen, so geh mit ihm zwei.
    (an die Dummen >) Gib dem, der dich bittet, und wende dich nicht ab von dem, der etwas von dir borgen will.“

    …wurde aber von den Armen nicht verstanden und von den Dummen schon gar nicht. Auch die zeitgemäße Übersetzung bereitet den Überlebenden noch immer die allergrößten Verständnisschwierigkeiten,…

    (an die Armen >) „Man sagt es harmlos, wie man Selbstverständlichkeiten auszusprechen pflegt, dass der Besitz der Produktionsmittel dem Kapitalisten bei den Lohnverhandlungen den Arbeitern gegenüber unter allen Umständen ein Übergewicht verschaffen muss, dessen Ausdruck eben der Mehrwert oder Kapitalzins ist und immer sein wird. Man kann es sich einfach nicht vorstellen, dass das heute auf Seiten des Besitzes liegende Übergewicht einfach dadurch auf die Besitzlosen (Arbeiter) übergehen kann, dass man den Besitzenden neben jedes Haus, jede Fabrik noch ein Haus, noch eine Fabrik baut.“
    (an die Dummen >) „Der Kurzsichtige ist selbstsüchtig, der Weitsichtige wird in der Regel bald einsehen, dass im Gedeihen des Ganzen der eigene Nutz am besten verankert ist.“

    …sodass wir nur auf den Zeitpunkt warten können, an dem die reale Angst vor Armageddon (globale Liquiditätsfalle) größer wird als die seit Urzeiten eingebildete Angst vor dem „Verlust“ der Religion (Cargo-Kult um die Heilige Schrift).

    http://www.deweles.de/willkommen/cancel-program-genesis.html

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