Mond und Schlafstörungen


Bild: planet-wissen.de
Der Skeptiker weiß, dass er sich nicht nach dem Mond zu richten hat, wenn eine Operation ansteht oder auch nur ein Friseurtermin ausgemacht werden muss. Er weiß, dass er seine Pflänzchen besser nach den Wetterverhältnissen als nach dem Mondkalender in den Garten setzt.

Von Ute Parschgwup | die sekptiker

Er weiß, dass Kinder nicht häufiger bei Vollmond zur Welt kommen als zu anderen Mondphasen. Und auch für Mondholz wird er keinen Aufpreis zahlen wollen.

Bisher ging er zudem davon aus, bei Vollmond bestens schlafen zu können, zumindest solange der volle Mond nicht direkt durchs Fenster scheint.

Doch eine neue Studie scheint diesen letztgenannten Punkt zu erschüttern.

Der Baseler Chronobiologe Christian Cajochen und Kollegen werteten die Daten einer abgeschlossenen Schlafstudie im Vergleich mit den Mondphasen aus und stellten fest, dass die 33 Probanden in den Vollmondnächten tatsächlich messbar schlechter geschlafen hatten als in den anderen Nächten:

We found that around full moon, electroencephalogram (EEG) delta activity during NREM sleep, an indicator of deep sleep, decreased by 30%, time to fall asleep increased by 5 min, and EEG-assessed total sleep duration was reduced by 20 min. These changes were associated with a decrease in subjective sleep quality and diminished endogenous melatonin levels.”

Liegt der Skeptiker hier also falsch und es stimmt doch, dass der Vollmond für Schlafstörungen sorgt – was in verschiedenen Umfragen immerhin bis zu 40 Prozent der Deutschen angeben?

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3 Comments

  1. @Yeti
    Hmm, jetzt habe ich mir ca. 2 sec. das Hirn zermartert.
    Wenn Du recht hast, müssten ja die anderen 50% so in der Woche vor oder nach Neumond passieren?!!??
    Aber, aber… Wir werden alle sterben!!!11!!

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  2. Jaja, der Vollmond …
    Wusstet Ihr eigentlich, dass ca. 50% (!) aller Verkehrsunfälle in der Woche vor oder nach Vollmond passieren? Krass, oder 🙂

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  3. Wiegenlied für Vollmondgeschädigte: „Wer hat die schönsten Schäfchen ? Die hat der gold´ne Mond, der über unser´n Bäumen am Himmel droben wohnt….“ (Noch ein Himmelsbewohner der -Schafe- hütet. 🙂 )

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