Mormonen: Immer mehr zweifeln an ihrer „Kirche“


Mormonen-Gründer Joseph Smith (1805-1844). Foto: Library of Congress
Immer mehr Mormonen hegen Zweifel an der Lehre und Geschichtsdarstellung ihrer Sondergemeinschaft.

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Im Internet stoßen sie auf Informationen, die nicht mit der offiziellen Darstellung der „Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage“ übereinstimmen. Einer der prominentesten „Zweifler“ sei der Schwede Hans Mattson, berichtet die Zeitung „New York Times“. Der frühere Aufseher der europäischen Mormonen-Gemeinden halte Diskussionsgruppen für Skeptiker. Zunächst habe Mattson Bedenken gegen die offizielle Kirchenlehre als „Propaganda“ oder sogar „Einflüsterungen des Teufels“ abgetan. Doch dann sei er im Internet auf glaubwürdige Quellen gestoßen, die beispielsweise belegten, dass der Gründer Joseph Smith (1805-1844) ein Polygamist gewesen sei. Er habe Dutzende Frauen gehabt, manche davon erst 14 Jahre alt oder mit anderen führenden Mormonen verheiratet.

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2 Comments

  1. Eigentlich glaube ich ja überhaupt nicht an Wunder. Aber hier scheint sich eines anzubahnen ? Vollreligioten beginnen nachzudenken ? Jo, s´íscht a Wunder ! 😉

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  2. Da hat ein Irrer ein Haufen gläubige Idioten abgezockt

    Im März 1826 verurteilte ein Gericht in Bainbridge, New York den 21-jährigen Joseph Smith jr. als aufrührerische Person und Hochstapler. Im Prozess räumte er ein, dass er Mitbürger im großen Stil betrogen habe, indem er waghalsige Goldgräberexpeditionen in den Westen der USA zu nicht existierenden Claims organisierte, und dass er zudem öffentlich behauptet habe, dunkle nekromantische Kräfte zu besitzen. Vier Jahre später macht er erneut von sich reden – in den Tageszeitungen ist es nachzulesen (New York Herald, Gazette of Maine, N.Y. Tribune). Die Mormonen haben versucht die gesicherten Archive zu löschen. Der Prophet der Mormonen war ein psychopathologisch Kranker und tätig als Krimineller und Betrüger. Eine Sekte frommer Idioten war das ideale Opfer um immer wieder aufs Neue abzukassieren.

    Joseph Smith behauptet im Jahre 1827 vom Engel Moroni über goldene Textplatten in fremden Schriftzeichen informiert worden zu sein. Mittels seiner Sehersteine Urim und Thummim, biblischen Namen die bereits Flavius Josephus verwendet, konnte er die Platten entziffern und das korrekteste Buch auf Erden übersetzen. In Gerichtsdokumenten gibt er sich am 19.3.1830 als Autor und Eigentümer aus, beansprucht also das Copyright. In einem Gerichtsprotokoll von Richter Neeley gab Joseph Smith an, seit etwa drei Jahren durch einen Stein zu schauen, um nach verlorenen Schätzen und Wertgegenständen zu suchen. Als Sprache der originalen Dokumente gibt Joseph Smith „reformiertes Ägyptisch“ an, eine nicht existierende Sprache neben dem damals noch nicht entzifferten Altägyptisch, Hieratisch und Demotisch.

    Die Mormonenbibel von Joseph Smith sind paranoide Phantasien eines Irren und haben mit historischen Fakten nichts gemein. Die im Buch Mormon handelten Personen und Völker sind frei erfunden. Die Mormonenkirche besteht unbeugsam darauf es handelt sich um eine authentische Geschichtsschreibung der Völker auf dem amerikanischen Kontinent. Im Buch Mormon sind die semitischen Vorfahren der pro-kolumbianischen Indianer aus Palästina ausgewandert. Nachdem Gott beim Turmbau zu Babel ihre Sprachen verwirrte, sind die Jarediten um 2200 v.C. in Booten von Babylon nach Amerika gerudert, das obwohl Babylon erst um 1900 v.C als Sumu-abum gegründet wird. Die Sumerer herrschen in Mesopotamien, ihre Sprache und Kultur Sumerisch ist mit keiner bekannten Sprache verwandt, die Herkunft ist unbekannt. Ebenso unbekannt sind zu der Zeit die west-semitischen Nachfolgesprachen des Protosemitisch wie Phönizisch, Punisch, Ugaritisch, Arabisch, Moabitisch, Edomitisch, Samariatisch sowie Althebräisch. Ein Volk der Hebräer existiert noch nicht. Ihre Vorgänger siedeln als Hykos in Auaris im Nildelta und werden nach 108 Jahren 1532 v.C. aus Ägypten nach Canaan vertrieben. Etwa 500 Jahre lang terrorisierten sie als nomadiserende Räuberbande der Hapiru (Hebräer) Palästina und plünderten Jerusalem gleich mehrfach. Sie lebten dort nicht und haben dort weder Tempel noch Königreiche. Nach 1000 v.C. kopieren die Analphabeten der Hapira das Phönizisch als Althebräisch, das bis etwa 580 v.C. genutzt wird.

    Für Joseph Smith sind die Indianer Amerikas jüdischer Abkunft aus dem antiken Jerusalem des Königreichs Judäa, ein Königreich das es nie gab. Das Paradies von Adam und Eva war in Missouri, unlogisch wie alles. Als kanonische Schriften gelten den Mormonen neben Teilen der Bibel das Buch Mormon, Lehre und Bündnisse sowie die Köstliche Perle. Diese Schriftenreihe ist nicht abgeschlossen, da die Mormonenkirche fortgesetzt göttliche Offenbarungen erhält, die als Erweiterung in die Texte einfließen. Dazu gehört auch, das Verstorbene gleich welcher Herkunft und Kultur nachträglich zu Mormonen umgetauft werden.

    Die hebräischen Amerikafahrer brachten ihre gesamte Kultur mit. Nach 1000 Jahren in Amerika wurden alle Völker bis auf den unbekannten Indianerstamm der Lamaniten vernichtet, nach Joseph Smith die Vorfahren aller amerikanischen Indianer. Kein Indianerstamm in Amerika hatte eine Sprache, die Ähnlichkeiten mit semitischer Sprache hat, noch hat es je Gravuren in Ton oder Stein gegeben. Im Jahre 2007 zwangen wissenschaftliche Beweise die Mormonen obige Aussage wie folgt zu ändern: „Nach Tausenden von Jahren wurden alle vernichtet, bis auf die Lamaniten, und sie befinden sich unter den Vorfahren der amerikanischen Indianer.“

    Der von Joseph Smith erfundene Stamm der Lamaniten baut in Amerika Tempel und befestige Städte gebaut, deren Ruinen nie gefunden wurden. Die Lamaniten kennen das Rad und das Pferd, obwohl beides erst durch die Spanier in die Neue Welt kommt. Sie halten Schafe, Rinder und Mastvieh, obwohl diese Tiere in Amerika noch unbekannt sind. Sie bauen Weizen, Gerste und andere Getreidearten an, obwohl die realen Indianer Nordamerikas Jäger und Sammler sind und wenige Stämme im Südwesten den Mais kultivieren.

    Sie kennen neben Kupfer und Messing auch Schwerter und Stahl, obwohl Schwerter unbekannt waren und Stahl erst mittels Steinkohle bei Temperaturen über 1450 °C erschmolzen werden kann. Holzkohleschmelzen mit maximal 1000 – 1200 °C je nach Belüftung reichen nur für einfaches Eisen. Die Lamaniten kennen Seide und Leinen, obwohl Seidenraupen oder blau blühende Leinengewächse unbekannt sind. Bei der Menge dieser und weiterer absurder Phantasien nutzt es wenig, wenn Mormone John Welch später erklärt: „Leinen wurde aus Fasern der Agaven und Seide aus Hasenhaaren gewonnen“. Es bleibt nur die Erkenntnis, dass hier zwar Aufklärung in Geschichte angebracht wäre, aber vollkommen sinnlos ist. Eine Stellungnahme vom renommierten Institut der Vereinigten Staaten bewirkte nichts:

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