Berliner Spielplatz: Asylanten, Überfremdung, Seuchengefahr


Hier stehe ich, ich kann nicht anders. Und ich will auch gar nicht. Weil im folgenden Fall sichtbar wird, wie tief jene rassistisch-xenophobe Abgrenzungstendenzen im Lande verwurzelt sind, über die wir uns bei jeder neuen Studie wundern, woher sie denn wohl kommen, und was das eigentlich für Menschen sind, die so denken.

Von Sven BensmannMiGAZIN

Im Marie-Schlei-Haus in Berlin-Reinickendorf wohnen, so berichtet eine Berliner Tageszeitung, besonders schutzbedürftige Flüchtlinge, etwa Behinderte, Schwangere und traumatisierte Menschen – einige von jenen wenigen, die trotz des faktisch abgeschafften Asylrechts in Deutschland einen solchen Status zugebilligt bekamen. Und einige dieser Menschen haben, wie sollte es anders sein, auch Kinder.

Besonders diese Kinder nun hält eine Reinickendorfer „Bürgerinitiative“ für besonders gefährlich; Worte von „Seuchengefahr“ (in einer Einrichtung der Arbeiter-Wohlfahrt) machen die Runde, von „sozialem Sprengstoff“ – bei den Ausgestoßenen jener Mehrheitsgesellschaft, welche sie so sehr ablehnt; was da wohl Henne und was Ei ist, soll jeder für sich beantworten.

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