Homosexualität: Franz und der Ratzinger Katechismus


Bild: AP
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Als moraltheologische Kehrtwende wird die Aussage Franziskus‘, er verurteile Schwule nicht, gefeiert. Seine Worte ändern nichts. Die Kirche steckt im Umgang mit gutem und bösem Sex in einem Dilemma.

Von Lucas WiegelmannDIE WELT

Die armen Frauen. Über die redet wieder niemand. Alle reden nur über die Schwulen. Dabei hat Papst Franziskus in seiner Pressekonferenz auf dem Rückflug vom Weltjugendtag in Rio de Janeiro etwas zu den Frauen gesagt, das mindestens genauso bemerkenswert war wie das, was er zur Homosexualität gesagt hat.

Das Frauenpriestertum sei eindeutig keine Option, sagte Franziskus und erteilte damit liberalen Forderungen nach einer Priesterinnenweihe eine klare Absage. „Die Tür ist zu.“ Die Botschaft lautet: Der Papst kann noch so viele Slums besuchen und noch so viele Gebrauchtwagen fahren – in den umstrittenen Kernfragen der Kirche ist er genauso hart wie sein Vorgänger. Und er bewegt sich doch nicht.

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6 Comments

  1. @Freireligiöser

    Es tut mir noch nicht einmal leid – aber jetzt muß Schluß sein mit der Freundlichkeit gegenüber dummen und ungebildeten religiösen Menschen – was nahezu das Gleiche ist. Sie haben keine Ahnung von AIDS, den Ursachen und Folgen dieser Viruserkrankung. Jawohl, es ist ein Virus, der Menschen krank macht – mit den Gefühlen des Menschen haben Erkrankungen nichths zu tun. Was Sie verbreiten ist nur wieder die entsetzlich Dummheit der Religiösen, der Haß auf Schwule, der auf nichts begründet ist als auf eben dieser Dummheit. Sie sind ein gefährlich dummer Mensch. Nicht Homosexuelle sind abstoßend, sondern jene, die meinen etwas Besseres zu sein, weil der von ihnen erfundene Gott ihnen angeblich die Berechtigung dazu gibt. Sie und Ihresgleichen sind nicht weniger gefährlich als Nazis oder Stalinisten als Salafisten oder andere völlig von Religion und Ideologie versechten Menschen!

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  2. @Freireligiöser

    Also dieser Link mag alles mögliche sein, nur ist er noch nicht mal im Ansatz seriös – sondern einfach nur Bullshit.
    Aber das wundert auch nicht, stammt die Verlinkung doch von jemanden, der sich „Freireligiöser“ nennt und daher nur Unsinn aus seiner Sekte nachplappert.

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  3. @Freireligiöser
    Was ist das denn für ein Blödsinn über die “Homo-Ehe”? Woher nehmen Sie so etwas?
    Wenn man ihrer Aussage folgt, dann träfe auch die folgende Aussage zu: Es darf keine staatl. anerkannte „Hetero-Ehe“ geben. Mann muss u.a. wegen den Geschlechtskranheiten und/oder der verbreiteten Prostitution kritisch gegenüber der Heterosexualität sein.

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  4. Nicht nur die Schwulen alleine sind es, die dem Oberreligioten die Füße küssen werden. Die belämmerten Religioten-Frauen werden es wie eh und je auch weiterhin sein, die in ihrer hysterischen Verblendung, dieser Stellvertreterwitzfigur den Puderzucker in den heiligen Hintern blasen. Wenn Dummheit weh tun würde, wäre das Gejammere auf diesem Planeten nicht auszuhalten.

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  5. Es darf keine Gleichstellung der „Homo-Ehe“ geben. Man muss u. a. wegen der erhöhten Aidsgefahr kritisch gegenüber der Homosexualität sein.
    Im Übrigen muss für Religion 100-mal weniger Geld ausgegeben werden. Dies kann z. B. so erreicht werden, dass die Großkirchen abgeschafft werden. Es ist sinnvoll, wenn es kleinere religiöse Organisationen gibt, in denen man bei Bedarf Mitglied werden kann.

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