Christopher Hitchens: Anderthalb Jahre „sterbend leben“


Bild: theaustralian.com.au
„Wenn ich mich bekehre, dann deswegen, weil es besser ist, dass ein Gläubiger stirbt als ein Atheist.“

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Diesen Satz notiert Christopher Hitchens irgendwann zwischen Krebsdiagnose und Tod. Und er zeigt, dass der spitzfedrige Journalist auch im Angesicht des eigenen Endes nicht an seiner Überzeugung rüttelt.

Nun ist postum der autobiografische Essay-Band „Endlich. Mein Sterben“ erschienen.

Der 1949 in England geborene Hitchens war neben Richard Dawkins („Der Gotteswahn“) einer der bekanntesten Religionskritiker. Sein Bestseller „Der Herr ist kein Hirte“ erschien 2007. Zeit seines Lebens liebte er die gesellschaftliche Kontroverse: Der Papst, Mutter Teresa, Henry Kissinger, das britische Königshaus – niemand war vor seinem Urteil gefeit. Nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 brach er mit der amerikanischen Linken und unterstützte den Einmarsch der USA im Irak und in Afghanistan. Ende 2011 starb er mit 62 Jahren im texanischen Houston.

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