Gauck: „Christentum ist unser Erbe“ – bullshit


Bundespräsident Joachim Gauck ist Schirmherr der Ausstellung „Credo“, die sich mit der Christianisierung Europas im Mittelalter befasst. Bei der Eröffnung Ende Juli in Paderborn betonte er, wie sehr die Christianisierung Europas den Kontinent geprägt hat und bis heute prägt. Vor Ort waren auch Bundestagspräsident Norbert Lammert und der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz Robert Zollitsch.

6 Comments

  1. Zusätzlich sei im 2. Absatz an Judenverfolgung, -Progrome und -Vertreibungen und die Judengesetzgebung durch die allerchristlichste der Kirchen erinnert. 😉

    Bei uns im katholischen Rheinland jedenfalls, fand man die Aufklärung und die Revolution attraktiver als christlich Kreuzzüge nach Jerusalem oder gegen europäische Heidenvölker, europaweite Hexenexzesse – europaweite – Judenverfolgung, Progrome und Vertreibung – Kirchensklaverei und die Unterdrückung durch christliche Kirchen und den Staat, der ja in den den Rheinischen Kurfürstentümern Mainz, Köln und Trier in Personalunion mit den jeweiligen Bischöfen wütete.

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  2. @rhenus
    Der Bundesbegrüßungsionkel hat gelinde gesagt einen klerikalen Dachschaden als unverzichtbare Notwendikeit für seinen Beruf als Pfarrer, für mich ist er ein Religiot. Er kann tolle Reden halten um irgendwelche Potentaten zu begrüßen, weitaus besser als die Klofrau im Hauptbahnhof. Mit Lübke hatten wir schon einmal so eine Type, nur war der bereits als Alzheimer-Patient komplett ga-ga

    Religiotie (religiöse Idiotie und Gutmenschen Heuchelei) ist ein Schaden durch „Brain-wash“ im Kindesalter verursacht. Die Opfer durchleben Zwangsneurosen mit dem himmlischen Zombie, sie leiden notgedrungen unter Realitätsverweigerung bei gewollt reduzierter Denkfähigkeit. Anders als Intelligenzminderung durch pathologische Gehirnschäden wie bei Alzheimer bedingt Religiotie reduzierte Intelligenzquotienten. Wie die „Inselbegabung“ beim autistischen Syndrom gibt es eine „Inselverarmung“ durch pathologische Religiotie wie etwa bei dementen Alten und Patienten mit mutiertem Gen-Schaden. Religiotie definiert sich damit als „partielle Schädigung des Gehirns“, ein Begriff geprägt vom Psychologen Franz Buggle.

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  3. Nun hätte man doch geglaubt, das DDR Bildungssystem, das unserem Bundes-Gauck ja offenstand, Europäische Geschichte nicht mit demFfinsteren Christliche Mittelalter abschloss, sondern auch die Aufklärung – wie die auch die Ereignisse während der Französischen Revolution gelehrt hätte? 😉

    Bei uns im katholischen Rheinland jedenfalls, fand man die Aufklärung und die Revolution attraktiver als christlich Kreuzzüge nach Jerusalem oder gegen europäische Heidenvölker, europaweite Hexenexzesse, Kirchensklaverei und die Unterdrückung durch christliche Kirchen und den Staat, der ja in den den Rheinischen Kurfürstentümern Mainz, Köln und Trier in Personalunion mit den jeweiligen Bischöfen wütete. 😉

    Im Gegensatz zur undifferenzierten Sicht unseres Bundes-Gauks zum Christentum im Mittelalter waren wir Rheinländer über die millionenfache Befreiung aus der Kirchensklaverei durchaus dankbar. 😉

    Vielleicht sollte Herr Gauck sich jetzt als Bundesespräsident mal mit dem bedeutenden Rheinländer Freiherr vom Stein, geboren in Frücht an der Lahn, beschäftigen, der 1807 obwohl in Preussischen Diensten, sogar die mittelalterliche Leibeigenschaft und Erbunfähigkeit – wegen des politischen Drucks der Aufklärung und wegen der kurz vorher erfolgten 1789er Revolution aufhob, die die katholische Kirche und die von ihr gestützte Aristokratie in Frankreich verjagte. 😉 Hallelujah…. 😉

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  4. Der Bundesbegrüßungsonkel schwurbelt als Pfarrer infantil dummes Zeug daher, um von der fatalen Rolle abzulenken, die sein Dämonenkult spielte und für den er sich so intensiv einsetzt. Sein großes Vorbild Martin Luther als extremer Macho und Antisemit war auch der größte Kriegstreiber. Ein Grund Martin Luther zu feiern
    „Es ist ein überaus gerechtes Gesetz, dass die Zauberinnen getötet werden, denn sie richten viel Schaden an, was bisweilen ignoriert wird, sie können nämlich Milch, Butter und alles aus einem Haus stehlen… Schaden fügen sie nämlich an Körpern und Seelen zu, sie verabreichen Tränke und Beschwörungen, um Hass hervorzurufen, Liebe, Unwetter, alle Verwüstungen im Haus, auf dem Acker, über eine Entfernung von einer Meile und mehr machen sie mit ihren Zauberpfeilen Hinkende, dass niemand heilen kann ….“

    Es ist diese gelobte christliche Gesinnung, die Menschen zu Mördern und Monstern macht. Der evangelische Generalsuperintendent Otto Dibelius verkündet 1933: „Die Kirche „kann und darf den Staat nicht daran hindern, mit harten Maßnahmen Ordnung zu schaffen. Sie werden es erleben, dass das, was jetzt in Deutschland vor sich geht, zu einem Ziele führen wird, für das jeder dankbar sein kann, der deutsches Wesen liebt und ehrt. Die Kirche habe weiterhin aber auch „den Wunsch, das Dritte Reich möge bald so gefestigt sein, dass ´die Gewalt nicht mehr nötig ist“

    Also hat die evangelische Kirche genau gewusst wozu die Gewalt notwendig ist. Das „Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses“ von 1933 geht auf eine Forderung der evangelischen Kirche zurück, welche 1931 die Anstaltsleiter der Inneren Mission in ihrer Treysaer Erklärung erheben. Betroffenen sind Blinde, Taube, Stumme, Epileptiker, Alkoholiker, Körperbehinderte, seelisch Kranke und politische Gegner, die wegen abweichender Einstellung als „Schwachsinnige“ eingestuft werden.

    Ab 1940 werden diese Menschen vergast, was schon 1931 auf der evangelischen Fachkonferenz in Treysa angesprochen wird. Karl Todt, Direktor der evangelischen Heilerziehungs- und Pflegeanstalt und andere Diakonie-Leiter, begeistert das neue Gesetz von 1933 zur Verhütung erbkranken Nachwuchses: „Wie freudig begrüßten wir die rassenpflegerischen Maßnahmen unseres Führers, die der Auftakt sind, die Übel von der Wurzel an zu bekämpfen. So stehen wir zum Dienste bereit, Handlanger zu sein am Bau des Reiches Gottes und am Bau des neuen, des Dritten Reiches“

    Folglich ist die Erklärung von 1960 zur Verhaftung von Adolf Eichmann keine Überraschung. Der EKD-Präses Mensing-Braun bescheinigt 1960 zur Verhaftung dem Massenmörder Adolf Eichmann eine „grundanständige Gesinnung, ein gütiges Herz, große Hilfsbereitschaft, er wäre für ihn nicht vorstellbar, dass Eichmann je zu Grausamkeit oder verbrecherischen Handlungen fähig gewesen wäre“.

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