Kreationisten von Wort und Wissen erklären Sterbehilfe – Pseudowissenschaftlich


Gerhard Steier, Vorsitzender der Lebensrechtsgruppe Kaleb, rechnet damit, dass Sterbehilfe in Deutschland legalisiert wird Foto: pro
Um Sterbehilfe und darüber, wie Wissenschaft und Glaube zusammenpassen, ging es in zwei Seminaren, die die Besucher der Allianzkonferenz in Bad Blankenburg besuchen konnten. Beide Referenten waren sich einig: Christen sollten sich ihrer Ansichten nicht schämen.

pro Medienmagazin

Dass Wissenschaft und der Glaube an Gott kein Gegensatz ist, erklärte Dr. Harald Binder, Referent und wissenschaftlicher Mitarbeiter der Studiengemeinschaft Wort und Wissen im Rahmen der Allianzkonferenz. „Lassen Sie sich nicht einreden, dass der Verstand draußen vor der Tür bleiben muss, wenn man mit Gott zu tun hat.“ Denn Gott habe den Menschen den Verstand selbst gegeben und gewollt, sagte der Chemiker und verwies auf die Bibelstelle Markus 12, 29, wo es heißt: „Du sollst Gott den Herrn lieben mit ganzem Herzen, ganzer Seele und von deinem ganzen Verstand.“

Zwar sei nicht alles, was in der Bibel stehe, aus naturwissenschaftlicher Sicht leicht nachvollziehbar. Binder verwies in dem Zusammenhang auf die Frage der Evolution und der biblischen Darstellung der Schöpfung. Es gebe aber auch andere Sachverhalte, die naturwissenschaftlich nicht erklärt werden könnten, wie zum Beispiel die Entstehung der Moai-Figuren bei Rano Raraku auf den Osterinseln: „Niemand weiß, wie sie dorthin kamen – aber die Erklärung, dass alles natürlich passiert ist, wäre nicht befriedigend. Wir vermuten, dass irgendjemand seine Finger im Spiel hatte.“

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2 Comments

  1. Bei den Christen ist nur eins sicher, nichts passt irgendwie zusammen. Die einen sagen HÜH, die anderen HOTT. Dann kommt einer und sagt wir haben kein Pferd, sondern einen Wasserbüffel vor dem Wagen, da gelten ganz andere Kommandos

    Die „Wort und Wissen Fundis“ als Christen sind gegen jede Form der Tötung: „Da müssen wir als Christen sagen: Stopp! Lasst uns auf die Straße gehen, so lange wir noch nicht in Nordkorea leben.“

    Das „Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses“ von 1933 basiert auf Forderungen der evangelischen Kirche, die Anstaltsleiter der Inneren Mission in ihrer Treysaer Erklärung 1931 erheben. Körperbehinderte, Blinde, Taube, Stumme, Epileptiker, Alkoholiker, seelisch Kranke und politische Gegner werden als „schwachsinnig“ eingestuft. Ab 1940 werden diese Menschen vergast, was schon auf der evangelischen Fachkonferenz in Treysa erwogen wird.

    Karl Todt, Direktor der evangelischen Heilerziehungs- und Pflegeanstalt und andere Diakonie-Leiter, begeistert das neue Gesetz von 1933 zur Verhütung erbkranken Nachwuchses: „Wie freudig begrüßten wir die rassenpflegerischen Maßnahmen unseres Führers, die der Auftakt sind, die Übel von der Wurzel an zu bekämpfen. So stehen wir zum Dienste bereit, Handlanger zu sein am Bau des Reiches Gottes und am Bau des neuen, des Dritten Reiches“

    Dem Oberorganisator der Massentötung gibt die evangelische Kirche einen Persilschein. Der EKD-Präses und ex-NAZI Mensing-Braun bescheinigt 1960 dem Massenmörder Adolf Eichmann eine „grundanständige Gesinnung, ein gütiges Herz, große Hilfsbereitschaft, er wäre für ihn nicht vorstellbar, dass Eichmann je zu Grausamkeit oder verbrecherischen Handlungen fähig gewesen wäre“.

    Wo findet man die wahren Christen, die mit dem rechten unantastbaren Glauben. Sind etwa nach dem ewigen Plan Gottes Körperbehinderte, Blinde, Taube, Stumme, Epileptiker, Alkoholiker, seelisch Kranke und politische Gegner gar keine Menschen, sondern nur Ungeziefer wie Flöhe und Wanzen – oder hat Gott gerade seinen Jahresurlaub

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  2. Die Typen haben noch nie Naturwissenschaften verstanden

    Es gibt etwa 4.350 Religionen mit über 2.800 Göttern bei 35.000 Sekten, gut 20 davon haben über 1 Mio. Anhänger. Die Religionsgründer sind psychopathologisch krank, meist gescheiterte Existenzen an Verfolgungswahn leidend. Ihr Belohnungssystem im Gehirn braucht ständig neue Erfolge, dazu wird gelogen, betrogen, erpresst und auch gemordet.

    Im Jahr 1826 erhält der verurteilte Betrüger und Hochstapler Josef Smith jr. vom Engel Moroni goldene Platten mit unbekannten Schriftzeichen. Mit den Sehersteinen Urim und Thummim kann Josef Smith jr das Unbekannte lesen und das „korrekteste Buch auf Erden“ für die Mormonen schreiben. Ähnlich ergeht es dem Analphabeten Mohamed, dem der Erzengel Lesen und schreiben schenkt und den Koran eingibt. Für die schizophrenen Phantasten sind mangels Fachwissen die Fakten, Funde und historischen Datierungen alle falsch, wie viele Fossilien und Texte, der Zerfall von Nukliden mit Halbwertzeiten von Tausenden bis zu Milliarden Jahre, die Kalkbildung in Sedimenten, die Dendrologie der Baumringe, der Nachweis seltener Spurenelemente, Röntgen Lumineszenz, etwa 900.000 Jahren alte Eisbohrkerne mit 140 Mio. Jahren alten Insekten und Samen in Bernstein usw. Der Archäopteryx als Übergangsform zwischen Reptil und Vogel wird negiert (ICR Impact 1989). Die Millionen Arten entstehen nicht durch Schöpfung sondern mittels vieler Evolutionsschritte, sogar diverse Rückentwicklungen sind als Anpassung bekannt.

    Das Erdalter unter 10.000 Jahre müssten durch schnell zerfallende Nuklide beweisbar sein, nicht ist vorhanden. Ein Nuklidzerfall erlaubt eines enges Zeitfenster, was Religioten leugnen. C-14 mit 5.730 Jahren Halbwertzeit eignet sich zur Datierung von 500 – 55.000 Jahren (1 Teil pro Billionen ppt). Die vorhandenen C-14 Atome werden per Massenspektrometrie gezählt und zum C-12 Anteil ins Verhältnis gesetzt, C-14 Abweichungen der Atmosphäre werden berücksichtigt. Das Nuklid von Hafnium-182 im Mondgestein mit 9 Mio. Jahren Halbwertzeit eignet sich bis zu 4,5 Milliarden Jahre. Kreationisten reklamieren gerne Verunreinigung der Proben und belegen so ihre geistige Unfähigkeit das Verfahren überhaupt zu verstehen.

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