Brasilien erlaubt „Pille danach“ für Vergewaltigungsopfer


pille_danachVergewaltigungsopfer erhalten ab sofort die „Pille danach“ und werden in Krankenhäusern kostenlos behandelt: In Brasilien tritt ein umstrittenes Gesetz in Kraft. Die katholische Kirche hatte bis zuletzt versucht, das zu verhindern.

Süddeutsche.de

Die Empörung der Katholiken konnte die Entscheidung nicht abwenden: Nur wenige Tage nach der Abreise von Papst Franziskus aus Brasilien hat Präsidentin Dilma Rousseff ein von der Kirche kritisiertes Gesetz ratifiziert, das Opfer sexuellen Missbrauchs besser schützt.

Die linksgerichtete Politikerin setzte das Gesetz am Donnerstag ohne jegliche Einwände in Kraft, wie ihr Büro mitteilte. Damit sind künftig kostenlose Notbehandlungen für Vergewaltigungsopfer in öffentlichen Krankenhäusern und die Ausgabe von Medikamenten wie der „Pille danach“ erlaubt, um ungewollten Schwangerschaften vorzubeugen.

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