Die Evangelikalen wollen raus aus ihrer Fundi-Parallelwelt


Evangelikale drehen sich zu sehr um sich selbst, findet der Allianz-Vorsitzende Michael Diener Foto: pro
Evangelikale Christen drehen sich zu sehr um sich selbst. Das kritisierte Michael Diener, der Vorsitzende der Deutschen Evangelischen Allianz, zu deren 118. Konferenz am Samstag in Bad Blankenburg. Über den Zustand der Evangelikalen in Deutschland sei er „generell gesprochen nicht glücklich“.

pro Medienmagazin

Christen, die evangelikal geprägt seien, beschäftigten sich zu sehr mit sich selbst, sagte Diener bei einem Seminar während der Allianzkonferenz. Mit christlichen Kindergärten, Schulen und Medien sowie den regelmäßigen Verpflichtungen in der Gemeinde hätten sich viele evangelikale Christen einen „geistlichen Speckgürtel“ zugelegt. „Wir erliegen zunehmend der Gefahr, Sonderwelten entstehen zu lassen und vom Leben der Welt nichts mehr mitzubekommen.“ Gleichzeitig gebe es viele innere Kämpfe zwischen verschiedenen Gruppen und Strömungen, die für Außenstehende nicht nachvollziehbar seien.

Was „evangelikal“ ist, sei vielfältig, erklärte Diener. In Deutschland gebe es etwa 1,2 Millionen Evangelikale. Die Gruppe von Charismatikern und Pfingstlern sei mittlerweile am größten. Ebenso gehörten Fundamentalisten dazu. „Fundamentalismus ist für mich kein Schimpfwort“, sagte Diener.

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3 Comments

  1. Die Evangelikalen glauben den Scheiss den sie verkünden schon lange nicht mehr. Es sind gut bezahlte Job ohne Verantwortung und ohne Notwendigkeit irgendwann das Gehirn anstrengen zu müsssen. Die Märchen einmal gelernt reciht fürs ganze Berufsleben. Für die Predikt am Sonntag gibt es Bücher der Kirche, darin kann man das Geschwurbel ablesen und den 3 Betschwestern in der Kirche verklickern.- Nur von Luther darf man nichts erzahlen, dann laufen die letzen Idioten auch noch weg.

    Pfarrer Klaus-Peter Jörns befragt 1996 evangelische Pfarrer nach ihren Glaubensinhalten:
    65 % sehen Jesus Christus als Gott, erkennen also die Existenz eines Gottes an
    43 % glauben an die Allmacht Gottes
    33 % halten die Heilige Schrift für heilig
    33 % glauben an das Jüngste Gericht und die Hölle
    13 % glauben an die biblisch-theologische Aussage der Erbsünde

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  2. @Rechtsreligiöser
    Sie müssen ja ein wahnsinnig schlechtes Gewissen haben. Vor was fürchten Sie sich denn so sehr ? Was ist in ihrem Leben so furchtbar schief gelaufen ? Zwar kann Ihnen wahrscheinlich niemand helfen, aber bedauernswert ist ihr Zustand schon.

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  3. Alle christlichen Kirchen zusammen sollten nur noch 500.000 Mitglieder haben. Es ist wichtig, dass ein Mensch religiös ist. Aber man muss nicht dauerhaft Mitglied in einer Kirche sein, sondern nur bei Bedarf. Im Übrigen besteht zwischen vielen Christen und vielen Konfessionsfreien kein wesentlicher Unterschied. Viele Christen glauben nicht an einen allmächtigen Gott, sondern an etwas „Göttliches“. Und viele Konfessionsfreie sind der Meinung, dass der Mensch die Natur nie ganz begreifen kann. Ein Konfessionsfreier ist u. U. genauso optimistisch, wie ein Christ.

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