Apostolischer Größenwahn im limburgischen Vatikan-Verschnitt?


Bild: wikipedia
Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst hat Kummer mit der Justiz und Journalisten. Es geht um einen Erste-Klasse-Flug nach Indien, eine falsche eidesstattliche Versicherung und die Millionen-Kosten bei Umbau seiner Residenz.

Von Volker ZastrowFrankfurter Allgemeine

Der Bischof von Limburg hat Kummer mit der Justiz. Er wollte dem „Spiegel“ anwaltlich verbieten lassen, zu schreiben: „Herr Bischof Dr. Tebartz-von Elst ist erste Klasse mit dem Flugzeug nach Indien geflogen.“

Doch der Bischof war erster Klasse geflogen, auf einem der acht Luxusplätze im Oberdeck des Jumbojets, hin und zurück. Gebucht war Businessklasse; das Upgrade hatte Generalvikar Prof. Dr. Dr. Franz Kaspar dem Bischof spendiert. Das erfolgte, so schrieben die Anwälte des Bischofs, „rein privat“, indem der Generalvikar „private Meilen für das Upgrade verwandte und verbleibende Meilen dem Bischof schenkte, beziehungsweise aus eigener Tasche noch eine geringfügige Zuzahlung leistete“.

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3 Comments

  1. Wie Jesus – sein Vorbild- wahrscheinlich auch so ein jüdischer Kirchenfürst war, mit Dienstwagen, Fahrer, Bischofssitz, staalichem Gehalt, Pensionsanspruch und subventionierter Steuerkarte Klasse 3 ….. 😉 😉

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  2. Was für Krähen gilt (nämlich, eine hackt der anderen kein Auge aus), gilt natürlich auch für diese beiden höchst seltsamen Vögel. Übrigens, wer die Tickets, wenn auch vielleicht auf Umwegen, wirklich bezahlt hat, waren die STEUERZAHLER. Grund genug, um verlogenen, schmarotzenden Luxusklasse-Tieffliegern die verfilzten Flügel zu stutzen. (Welcher Erzputzengel ist im Bistum Limburg eigentlich dafür zuständig ? 🙂 )

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