Punks verteidigen Buddhas Lehren


Punks in der Hafenmetropole Rangun im überwiegend buddhistischen Birma. Bild: reuters
Radikale, buddhistische Mönche in Birma hetzen gegen Muslime. Viele sehen tatenlos zu. Nur einige Punkrocker wagen dagegen zu protestieren.

Von Robin Mcdowelltaz

Birmas Punkrocker beweisen Mut. Es ist nicht der Mut, sich die Haare pink zu färben oder Totenköpfe tätowieren zu lassen. Es geht um den Mut zum Protest, während andere lieber schweigen. Die Musiker, während der jahrzehntelangen Militärdiktatur in dem südostasiatischen Land selbst Außenseiter, prangern die Gewalt gegen Muslime an. Ihr Protest richtet sich gegen buddhistische Mönche, die diese Gewalt schüren.

„Wären sie richtige Mönche, würde ich gar nichts sagen, aber das sind sie nicht“, sagt Kyaw Kyaw, Sänger der Band Rebel Riot, während der Schlagzeuger den nächsten Song gegen religiöse Heuchelei anzählt. „Sie sind Nationalisten, Faschisten. Keiner will es hören, doch das ist die Wahrheit.“

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