«Veggie-Day» und die göttliche Grützwurst


Frei nach Da Vinci, Quelle: BadA$$Mood
Frei nach Da Vinci, Quelle: BadA$$Mood
Die Grünen schlagen einen „Veggie-Day“ für Kantinen vor und schon stürzt sich die fleischeslustige Meute der Christen auf sie. Kann man doch verstehen. Christen können per se niemals Vegetarier oder Veganer werden.

Dem Katholischen Theologen und Brauchtumsexperte Manfred Becker-Huber ist da nur zuzustimmen. „Gott ist kein Vegetarier.“ Seit 2000 Jahren gebe es die christliche Tradition mit dem Fleischverzicht am Freitag, um an den Kreuzestod Jesu zu erinnern. Dabei gehe es nicht um Vegetarismus, sondern um den Gedanken des «Weniger-ist-mehr». So bei kath.net zu lesen.

Die Frage, die sich für mich ergibt, beim Abendmahl der Christenheit verwandeln sich Kekse und Wein in den Leib Christi und sein Blut. Der Priester spricht die Einsetzungsworte:“Nehmt und esst; das ist mein Leib.“ Verwandelt sich der Keks in Fleisch, roh und ungewürzt, insgesamt eine eklige Vorstellung. Mit den Worten:“Trinkt alle daraus; das ist mein Blut, das Blut des Bundes, das für viele vergossen wird zur Vergebung der Sünden.“ Verwandelt sich der Wein in Blut. Transsubstantiation nennt man das dann. Völlig egal, es bleibt ein kannibalistischer Akt göttlichen Fressens. Gleichwohl soll es ja einige gegeben haben, die am Blute Jesu berauscht zu Boden gesunken sind. Von einem Steak Jesu, gut mariniert und gegrillt habe ich noch nichts gehört.

Wie auch immer, Christen können keine Vegetarier sein, vegan schon gar nicht.

1 Comment

  1. Die Eucharistie ist ein steinzeitlicher Akt des Kannibalismus, der an Graf Dracula erinnert. Mit der kirchlichen Erkenntnis der heilige Keks wird dauerhaft zum Fleisch Gottes scheidet der Mensch per Verdauung das allerliebste Jesulein wieder aus und der Priester begrüst es freudig mit
    „Ach du heilige Scheiße“

    Liken

Kommentare sind geschlossen.