Fußball-Bundesliga: Katholisch -Islamische Streitgespräche


Bild: ZEIT ONLINE
Karsten Haug predigt in der Quasivereinskirche des BVB, Ahmet Aweimer ist Imam in Bochum. Beide würden im Stadion beten, aber eine Ersatzreligion sei Fußball nicht.

Von Steffen DobbertZEIT ONLINE

ZEIT ONLINE: Herr Haug, Herr Aweimer, Fußball ist hierzulande für einige Ersatzreligion, stört Sie das?

Karsten Haug: Mich stört das auf keinen Fall. Ein Fußballspiel ist ein sehr emotionales Ereignis: Trauer, Hoffnung, Jubel, Depression manchmal. Fußball ist ein starkes Stück Leben und wir als Religionen müssten das eigentlich viel mehr aufnehmen. Viele Fußballfans haben Sehnsucht.

Ahmad Aweimer: Eine Ersatzreligion ist der Fußball für mich nicht. Besonders wenn Fans fanatisch agieren, dann ist das nicht religionskonform.

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1 Comment

  1. »Besonders wenn Fans fanatisch agieren, dann ist das nicht religionskonform« Nach diesem himmelschreiend verlogenen Satz, hab ich laut gelacht und den Artikel dann weggeklickt. Jetzt wird den Religionen schon pauschal jegliche Form von Fanatismus weggedichtet.

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