Jüdische Organisation macht gegen den „Landser“ Front


Bild: allmystery.de
„Der Landser“ will seinen Lesern die „ungeheuren Strapazen“ der deutschen Soldaten im Zweiten Weltkrieg näher bringen. Kritiker meinen: Damit verherrlicht die Zeitschrift Kriegsverbrecher. Das Simon-Wiesenthal-Center macht nun Front gegen die Schriften.

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„Plötzlich rumste es gewaltig. Der Leiterwagen wurde durch eine mächtige Detonation zerrissen. Die Druckwelle forderte Opfer. Zerfetzte Körperteile lagen herum. Der Krieg zeigte sein wahres, grausames Gesicht.“ Eine Szene aus dem August-Heft „Der Landser“ Nr. 2889. Fast sieben Jahrzehnte nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wird in dem Rastatter Kriegsromanheft Woche für Woche weiter gekämpft. Doch das wahre Gesicht des Krieges ist nach Meinung von Kritikern weit entfernt vom Inhalt der Hefte.

Schlimmer noch: Das amerikanische Simon-Wiesenthal-Center kritisiert eine Verherrlichung des Kriegs und von Kriegsverbrechern. In Briefen an die Bundesministerien für Justiz und Inneres fordert die internationale jüdische Organisation, den Inhalt der Roman-Reihe zu überprüfen und „geeignete Maßnahmen“ dagegen zu ergreifen.

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1 Comment

  1. Als Pazifist erlaube ich mir solche Literatur als Schund zu bezeichnen. Sie sagt aber letztlich eine ganze Menge über das geistige Niveau ihrer steten Leser aus. Was das allerdings mit dem Simon-Wiesenthal-Center zu tun hat, ist nicht ganz einleuchtend. In Anbetracht des oft menschenunwürdigen Vorgehens der Israelis gegenüber Andersgesinnten, gäbe es auch da eine Menge Anlass zur Kritik. Welches „Center“ ist denn dafür zuständig ? Und, wie war das nochmal ? „Wer im Glashaus sitzt…“

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