Katholische Kirche stoppt wegen Homo-Ehe Projekt für arme Kinder


Das Kreuz mit den Religionen
Das Kreuz mit den Religionen
In den USA will die katholische Kirche eine Wohltätigkeitsorganisation für unterprivilegierte Kinder nicht mehr unterstützen. Grund: Die Gruppe gehört einer homofreundlichen Koalition an.

QUEER.DE

Die Erzdiözese Chicago hat 20.000 Dollar Zuschuss für die Gruppe „Bikes N‘ Roses“ gestrichen, die Fahrräder für Kinder aus ärmlichen Verhältnissen repariert. Als Grund gab die Kirche laut der Tageszeitung „Chicago Sun-Times“ an, dass „Bikes N‘ Roses“ der „Illinois Coalition of Immigrant and Refugee Rights“ (ICIRR) angehört, die sich für Einwanderer einsetzt und auch das Recht auf Ehe für Homosexuelle befürwortet. Die ehrenamtliche Gruppe muss damit die Arbeit auf ein Minimum zurückfahren.

Mit der Mitgliedschaft in der Migranten-Organisation verstoße „Bikes N‘ Roses“ gegen eine Vereinbarung mit der Kirche, erklärte ein Sprecher der Erzdiözese. Demnach dürfen die Empfänger der Zuschüsse nicht für politische Themen werben, die der Kirchenlehre entgegenstünden. Neben der Befürwortung von Homo-Rechten verweigert die Kirche auch allen Gruppen Zuschüsse, die sich für Rassismus, Abtreibung oder die Todesstrafe engagieren.

Die ICIRR hatte sich im Mai für die Öffnung der Ehe für Schwule und Lesben im Bundesstaat Illinois eingesetzt, weil damit Einwanderern, die einen amerikanischen Partner haben, das Leben entscheidend erleichtert werde.

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