USA: Die Ungläubigen in Gottes Land


boese_atheistenIn „God’s own country“ sinkt die Zahl der Gläubigen – jeder fünfte US-Bürger bezeichnet sich als konfessionslos. Doch die Bedeutung der Religion in Politik und Staat ist ungebrochen. Zu Besuch bei einer Gruppe Gottloser, die sich dagegen auflehnen

Von Uwe SchmittDIE WELT

Die Verschwörer gegen alles, was Amerika heilig ist, treffen sich am ersten Freitag des Monats bei Robert. Sessel und Stühle sind in dem bescheidenen Holzhaus in dem Washingtoner Vorort Rockville im Kreis aufgestellt. Keine Propagandaplakate an den Wänden, keine Schreine der Gottesverachtung, gutbürgerlicher Atheismus. Fünfzehn Männer und Frauen sind gekommen. Adressen sollen nicht genannt werden, wird der Reporter gebeten, höchstens Vornamen der Anwesenden. Manche Radikale der religiösen Rechten würden handgreiflich, heißt es hier. Eine Frau, die 2012 für einen Kongresssitz der Grünen kandidierte und 34.000 Stimmen holte, will ganz anonym bleiben. Sie sei in der Politik auf die Schwarzen angewiesen. Atheisten seien da nicht wohlgelitten, sagt sie augenzwinkernd.

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5 Comments

  1. @Rechtsreligiöser
    Da fällt mir nur Albert Einstein ein. Für ihn waren 2 Dinge unendlich, die menschliche Dummheit und das Universum. Beim Universum war er sich nicht ganz sicher, meinte er

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  2. Im Übrigen sei das Weltbild der orthodoxen Wissenschaftler falsch. Es habe keinen Urknall gegeben. Zeit, Raum und Leben seien unendlich.“ 😉 😉 Helau und Alaaf….

    Zum „unendlichen Leben“ gibt es neue Erkenntnisse von Gammablitzen in frühen expandiernden Universum: 😉

    http://www.spiegel.de/wissenschaft/weltall/gamma-blitz-grb-130606a-todesanzeige-aus-leblosem-universum-a-916088.html

    In der Astrophysik – über die unser „Rechtsreligiöser“ so ganz frei von wissenschaftlicher Kenntnis fabuliert, gibt es – im Unterschied zu seiner seit der Bronzezeit „wahren“ Religion dramatische Entdeckungen, die in der „Kathedrale der Wissenschaft“ – wie der Astro Physiker Lawrence Krauss es so plastisch ausdrückt – im Large Hadron Collider in Genf zur Zeit getestet werden. 😉

    Bis zum frühe Max Planck „legte Wissenschaft“ stete Zeit und steten Raum zugrunde, so auch noch der frühe Einstein. Einstein erkannte die „Raumzeit“, eine 4 Dimension, mit der man die Gravitation erklären kann.

    Nachdem Hubbel die „Rotverschiebung“ und damit das „All auf der Flucht“ enteckt hatte, war es mit dem steten Raum -dem unser „Rechtsreligiöser“ nachhaltig nachjammert, endlich vorbei. Einstein bezeichnete seine kosmische Konstante – die für ein stetes Universum sorgen sollte – als seine grösste Eselei. Der Naturwissenschaftler Einstein überwand einen Irrtum, eine Fähigkeit die „Orthodoxe Religiöse“ wohl kaum besitzen, da sie im Besitz ewiger Wahrheiten sind. 😉 😉

    http://de.wikipedia.org/wiki/Allgemeine_Relativitätstheorie

    „Allerdings ist diese statische Lösung instabil, und kleinste Abweichungen von der idealen Materieverteilung lassen das Universum doch wieder je nach Vorzeichen der Störung kollabieren oder expandieren. Als dann Edwin Hubble die Expansion des Universums anhand der Galaxienflucht entdeckte und außerdem Alexander Alexandrowitsch Friedmann (1922, 1924) und Georges Lemaître (1927) kosmologische expandierende Lösungen der Feldgleichungen entdeckten, verwarf Einstein die Idee der kosmologischen Konstante und bezeichnete diese angeblich als die „größte Eselei meines Lebens“.[2] Die Aufgabe der kosmologischen Konstanten geschah allerdings nicht sofort, sondern setzte sich erst Anfang der 1930er Jahre durch.[3]“. 😉

    http://de.wikipedia.org/wiki/Kosmologische_Konstante

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  3. Es ist sinnvoll, religiös zu sein, aber nicht gottgläubig. Im Übrigen ist das Weltbild der orthodoxen Wissenschaftler falsch. Es hat keinen Urknall gegeben. Die Zeit, der Raum und das Leben sind unendlich.

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  4. IDie USA als dysfunktionalste Demokratie der Welt schneidet in Vergleichen fatal ab. Die Diskrepanz zwischen Bigotterie und Wissenschaftlicher Erkenntnis der führt zu Gewalt, Fanatismus, Psychosen, Rassismus, Unbildung und Kriminalität. Den Kreationismus glauben noch 58% der Bevölkerung. Die USA hat mit 2,3 Mio. Gefängnisinsassen spezifisch das 9-fache der EU-27 sowie eine 300-fach höhere Anzahl der Geschlechtskranken. Nach dem Soziologen Paul Kellermann kostet ein Gefängnisplatz je nach Sicherheitsstufe 25.000 – 50.000 US$/Jahr, mehr als ein Universitätsplatz, den religiöse Schüler nicht schaffen. Farbige stellen 75% der durch DNA-Tests belegten Fehlurteile, im forensischen Kriminallabor von Dallas findet man 2007 etwa 19.500 Proben unbearbeiteter Vergewaltigungsfällen, keiner ist daran interessiert.

    Kreationistische Republikaner in US-Alabama setzen 2011 das Gesetz HB-56, in Kraft, welches Illegalen jegliche Bürgerrechte verweigert und sie strengsten Kontrollen unterwirft. Das Resultat ist ein Chaos in der Wirtschaft, über Nacht sind Hunderttausende billige Hilfskräfte in die Nachbarstaaten abgewandert. Im Bauwesen und der Landwirtschaft bewirkt deren Fehlen Umsatzausfälle bis 50% mit Verlusten des Staates um 11 Milliarden US$ und dem Verlust von 140.000 Arbeitsplätzen. Selbst führenden Republikanern wird klar, ihr gefeiertes HB-56 Anti Immigration um Arbeitsplätze für Amerikaner zu schaffen, ruiniert de facto die Wirtschaft. Trotz hoher US-Arbeitslosigkeit und geringer Unterstützung durch den Staat sind in Alabama und Georgia die US-Bürger nicht gewillt die miese Drecksarbeit in der Landwirtschaft zu tun.

    Nur 5% der US-Ingenieure bezeichnen sich als Christen, dagegen sehen sich 55% der US-Bürger sehen sich als gläubig. Für sie ist die Evolution grundsätzlich falsch, für 38% ist die biblische Schöpfung real, der Rest ist ohne Meinung. Bei den Demokraten sind 61% von der Evolution überzeugt, bei den Republikanern sind es nur 43%. Trotz der Zunahme der Atheisten sind die US-Bürger über den Rückgang der Religion besorgt, Der „Science and Engineering Indicator“ belegt, die Mehrheit der US-Bürger ist zu dämlich zwischen Wissenschaft und religiös dominierter Pseudowissenschaft zu unterscheiden. Man gibt vor sich für Wissenschaft zu interessieren, 54% wussten nicht einmal, dass die Erde 1 Jahr braucht die Sonne zu umkreisen. Durch „US-home-schooling“ werden Religioten auf der flachen Erdenscheibe unterm gläsernen Firmament gezüchtet. Etwa 1,5 Mill. Studenten bzw. 36% der Eltern machen so ihre Kinder zu intellektuellen Versagern. US-Universitäten nehmen Studenten aus religiösen Bildungsstätten mangels sachlich fundierten Wissens nicht mehr auf, während durch restriktive Einwanderungsgesetzte die ausländische Intelligenz wegbleibt. Die NSA intensiviert weltweit ihre Spionage in Internet und Telekommunikation um fremdes Wissen zu stehlen.

    Die Pisa-Resultate der USA von 2006 sind noch schlechter als die von 2000, die USA rangiert hinter den 12 westlichen Top-Nationen. Durch strengere Einwanderungsgesetze fehlt den USA zunehmend die intelligente Elite der Welt als Studenten, in den USA christlich ausgebildete Schüler werden an den Eliteuniversitäten wie Harvard, Stanford, Princeton, Yale usw. nicht zugelassen, von Firmen nicht eingestellt oder wegen fachlicher Unfähigkeit gleich wieder gefeuert. Die Universität-of-California akzeptierte als Erste keine Absolventen christlicher Schulen wie die Christians-Schools-International und über 300 Voucher Schools, das vermittelte Wissen erfüllt nicht die Anforderungen für ein Universitäts-Studiums. Die Wertung wird der University-of-California in einem Gerichtsverfahren als zulässig bestätigt.
    n Gottes heiligem Land der einzig wahren Demokratie sind Atheisten und Illegale die neuen Neger.

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