Dodo-Schavan und der religionisierte Heimat-Begriff


220px-Schavan_2010Schavan: „Menschen dürfen religiös nicht heimatlos werden“
Klare Worte hat Annette Schavan in ihrem Vortrag über Edith Stein und ihre Rolle als Patronin Europas. Sie sprach beim geistlichen Treffpunkt in Beuron über die Rolle der Religion im heutigen Europa. Ihr Plädoyer für Gespräche mit dem Islam und ihre These, dass auch die Muslime in Europa lernen werden, Religion und Politik zu trennen, provozierten Widerspruch im Publikum.

Von Vera Romeuschwäbische.de

Schon vor Jahren hat Annette Schavan die Erzabtei Sankt Martin kennengelernt, ihren ersten Besuch stattete sie dem Kloster als Kultusministerin ab. Sie gratulierte Erzabt Tutilo Burger OSB und den Mönchen zu 150 Jahren benediktinischer Frömmigkeit im Donautal. Es waren viele Gäste gekommen, um sie im Festsaal zu hören. Aus dem facettenreichen Leben Edith Steins griff Annette Schavan gewisse Aspekte auf. Stein hatte bei den Beuroner Benediktinern während des Dritten Reichs Zuflucht gefunden. Die Jüdin, Philosophin, Theologin und Mystikerin war zum Katholizismus konvertiert, in den Orden der Kameliterinnen eingetreten und 1942 in Auschwitz ermordet worden.

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