Berlin: Lange Nacht der Religionen – Albträume


Bild: meditieren-lernen.de
Die deutsche Hauptstadt gilt gemeinhin als „gottlos“, denn nur knapp ein Drittel der Berliner bekennt sich zu einer Religion. Diese Gruppe allerdings ist ziemlich vielfältig. Schätzungen zufolge gibt es rund 250 verschiedene Religions- und Glaubensgemeinschaften in der Stadt – so viele wie wahrscheinlich in keiner anderen europäischen Metropole. Am kommenden Samstag sind ab 18 Uhr nichtreligiöse und religiöse Interessenten eingeladen, hinter die Kulissen zahlreicher Gemeinden zu schauen.

epd

„Die Lange Nacht der Religionen ist ein außergewöhnliches Projekt. Berlin ist nicht nur die grünste Hauptstadt der Welt, sondern gemessen an den religiösen Gemeinden auch die bunteste“, sagt Muhammad Asif Sadiq, der Landesbeauftragte der Ahmadiyya Muslim Jamaat Khadija Moschee in Pankow. Bislang sei dies allerdings „nie wirklich an den Tag getreten“. Solch eine Situation, dass man die religiöse Vielfalt zeigen könne, „ist in der Welt nicht selbstverständlich“, betonte Sadiq.

Peter Amsler, der Koordinator der Veranstaltung, betonte am Donnerstag in Berlin: „Das ist eine einmalige Chance, die Vielfalt der Religionen kennenzulernen.“ Im Zentrum stünden nicht Wahrheitsfragen oder gar missionarische Ziele. Vielmehr gehe es um einen gemeinsamen gesellschaftlichen Beitrag „für mehr Zusammenhalt und Frieden in der Stadt“.

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