Ein Gott, viele Tote? Wie gefährlich ist Religion?


Religiöser Fanatismus fordert Opfer im Namen eines Gottes Keystone
Risiko Religion: Gewalt im Namen der Religion – ein Phänomen, mit dem uns die Medien immer wieder konfrontieren. Dabei möchte Religion doch Frieden schaffen. Neigen gewisse Religionen eher zu Gewalt als andere und wenn ja, warum? Fragen an den Theologen Rolf Schieder.

Judith HardeggerSRF

Herr Schieder, wann und warum führt religiöser Glaube zu Gewalt?

Religiöse Gewalttäter sind fest davon überzeugt, dass sie etwas Gutes tun. Sie bekämpfen ja das Böse. Die Unfähigkeit zur Selbstkritik, die Unfähigkeit zur Begrenzung eigener Geltungsansprüche, sowie ein dualistisch-apokalyptisches Weltbild sind neben der Instrumentalisierung der Religion für politische Zwecke die häufigsten Ursachen.

Sind monotheistische Religionen anfälliger für Gewalt als polytheistische? Neigt, wer bloss an einen einzigen Gott glaubt, eher zu Fanatismus, Fundamentalismus und Märtyrertum?

Die Unterscheidung zwischen Eingott- und Mehrgötterglaube trägt für das Verständnis religiös motivierter Gewalt nichts aus. Die Religionsgeschichte zeigt zweifelsfrei, dass beide Religionsformen gewaltanfällig sind. Die Vorstellung von einer heiteren, hellen, toleranten polytheistischen Religionskultur im Gegensatz zu einem finsteren und fanatischen Monotheismus ist eine Karikatur.

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7 Comments

  1. @Lexi
    Wie deutest du die Zusammenhänge? Verblödet Religion? Oder sind unintelligente oder ungebildete Menschen einfach leichter einzufangen?
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    Es trifft beides zu. Geistig Minderbemittelte werden vorrangig zu Opfern von religiösem Humbug unabhängig vom Inhalt. Ungläubige und Abweichler werden diskriminiert. ihrer Freiheit und Sicherheit beraubt, der Job gekündigt, die Ehe verweigert. die Kinder verkauft oder ermordet. Die Menschenrechte der UN-Resolution von 1948 mit der Europäischen Menschenrechtskonvention lehnen Staaten wie Vatikan, Polen, Ukraine, ČSSR, Sowjetunion, Weißrussland, Jugoslawien, Saudi-Arabien und Süd-Afrika ab. Gläubige sind als Resultat ihres frühen „Brainwash“ obrigkeitshörig, einfältig bis geistig beschränkt.

    Als Resultat kindlicher Gehirnwäsche mit pathologischem Gehirnschäden bei reduzierter Denkfähigkeit akzeptieren Gläubige den religiösen Humbugs von etwa 4350 Religionen kritiklos als wahr und verzichten auf eigene Analysen der Realität. Nicht umsonst wird Gläubigen in einer modernen Wissens- und Leistungsgesellschaft der Zugang zu Universitäten vielfach verweigert, weil sie sinnlos einen der teuren Plätze blockieren. Gesellschaften mit hohem Anteil an Gläubigen religiöser Mythen weisen Gewalt, Fanatismus, psychotische Krankheiten, Rassismus, Unbildung und Kriminalität besonders mit sexuellem Missbrauch auf. Die bigotte USA hat mit 2,3 Mio. Gefängnisinsassen spezifisch das 9-fache der EU-27, eine 300-fach höhere Anzahl der Geschlechtskranken und über 15% sexuellen Missbrauch bei den Religionsbetreibern. Kardinal Meisner als größte RKK Dumpfbacke verklärt das traurige Resultat in religiöser Menschenverachtung als Geschenk Gottes; „Es ist etwas sehr Schönes, wenn man sieht, wie die Armen ihr Kreuz tragen. Wie die Passion Christi, ist ihr Leid ein großes Geschenk für die Welt.“

    Die Religionsbetreiber sichern sich ihren Nachwuchs, indem sie Wissen als nicht notwendig verteufeln und ersatzweise in den heiligen Büchern die Welt mit Thesen erklären, die an Irrsinn kaum zu überbieten sind. Das hat der Heilige Antonius vor 1650 Jahren erkannt und als ewige Glaubenswahrheit zementiert. Wie sagt der all-wissende Popanz Ratzfatz im Vatikan so treffend „Wer nicht die unfehlbaren Inhalte des christlichen Glaubens ohne Zweifel, ohne Kritik und Vorbehalte annimmt, der hat einen persönlichen Defekt, eine mangelhafte persönliche Heiligung, ein ungenügend gebildetes Gewissen, eine sündige Verfasstheit, eine auf Vorurteilen beruhenden Geist der Kritik und huldigt der Untreue gegen den Heiligen Geist.“
    Sind die Gläubigen erst einmal in den Teufelskreis von Unwissen und alles glauben geraten, kann man sie da kaum noch rausholen. Der Hirnschaden ist nicht reversibel, die religiöse Abhängig wirkt wie schwere Drogen mit Zerstörung der Persönlichkeit

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    1. Langsam kommen wir dahin. 🙂
      Religionsorganisationen sorgen also dafür. dass ihre Schafe nicht anfangen zu viel zu denken. Zumindest versuchen sie es.
      Sehr gut sind sie dabei nicht.
      Den großen Kirchen laufen die Mitglieder davon. Selbst extremistische Vereine geraten ins Rudern. Scientology verlor zwischen 2008 und 2011 1500 ihrer vorher 5500 Mitglieder in Deutschland. Die Wachturmzeugen stagnieren seit Jahren um die 160.000. Unter der Last der RKK und der EKD findet sich kaum Nährboden für ein Kirchengewucher, wie es zum Beispiel in den USA üblich ist.
      Selbst viele Mitglieder dieser Kirchen bleiben allein aus Tradition in den Vereinen. Fragt man sie direkt nach ihrem persönlichen Glauben, kommt irgendein Geschwafel von „Es gibt mehr zwischen Himmel und Erde, als wir erfassen können“ oder ein ziemlich deutliches „Transsubstination? Was soll das sein? Nee. Glaube ich nicht.“
      Bei Themen, bei denen die US-Bevölkerung in zwei Teile gespalten ist, hört man in Deutschland hauptsächlich etwas in der Richtung wie „Hab nix gegen Homosexualität. Lass sie doch leben wie sie wollen.“
      Diese Denkweisen verstoßen krass gegen die grundsätzlichsten Glaubensinhalte der RKK. Dennoch stört sich keiner daran. Aus einem gedankenkontrollierenden Molloch ist in den letzten Jahrhunderten eine Organisation geworden, bei der Frommheit kaum noch wert ist erwähnt zu werden. Es geht fast nur noch um soziale Bindungen in Gemeinschaften. Jesus gilt weiterhin als Leitfigur. Aber kaum einer schert sich um irgendwelches Wundergetue. Es geht allein um die allgemeine Aussage „Seit nett zueinander“.
      In den USA gibt es einen katholischen Nonnenorden. Die „Leadership Conference of Women Religious“. Officiell muss der Orden den Doktrin der RKK folgen. Die individuellen Mitgliederinnen sind aber durchaus LGBT-freundlich und garnicht Abtreibungsfeindlich gesinnt. Entsprechend reden und handeln sie auch, was schon zu Ärger mit dem Vatikan geführt hat.

      Im Großen und Ganzen haben die Existenz der RKK und EKD aber einen wichtigen Effekt in Europa: Die ganzen extremistischen Megachurches und einzelne Hassprediger, die vor der Haustür darauf warten, zu expandieren, haben es sehr schwer, hier Fuß zu fassen, während das religiöse Millieu sich langsam selbst erstickt.

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  2. @Lexi
    Sicher handeln religiöse Fundis aus unterschiedlichen Motiven. trotzdem sind bestimmte Verhaltensmuster und Eigenschaften generell gültig und kann als typisch für diese Menschen angesehen werden. Über typisches Aussehen von religiösen Fundis habe ich noch nicht nachgedacht, kann aber am Gesicht erkenn ob jemand nur Stroh im Kopf hat

    Die „London School of Economics and Political Science“ ermittelt 2009 durch Befragung von 14.000 US-Jugendlichen einen Intelligenz-Quotienten bei Atheisten über IQ=106, bei gläubigen Einfaltspinseln unter IQ=95, bei Fanatikern unter IQ=70. Eine Prüfung von 63 Studien zurück bis 1928 bestätigt dies eindeutig. Intelligente Menschen besuchen länger höhere Schulen und nutzen berufliche Bildung,

    Gläubige als negative Auslese der untersten Schichten sind kaum gebildet, geistig bequem, aber extrem vermehrungsfreudig. Vielfach reicht deren Schulbildung nicht aus ein Universitätsstudium zu absolvieren. Nach Umfragen der „Royal Society“ glauben nur 3,3% der Akademiker an Gott, YouGov ermittelt 2013 in Umfragen an jungen Menschen nur 25% der Briten glauben an Gott, 38% verneinen die Existenz von fiktiven Wesen jeglicher Art. Alle Ergebnisse sind eindeutig wie selten in der Wissenschaft.

    Biblisches Wissen belegt die paranoide Idiotie der Autoren wie: Vögel und Insekten haben 4 Füße; Hasen sind Wiederkäuer; Fledermäuse sind Vögel; Wale sind Fische; Schlangen fressen Erde; Kamele haben keine gespaltenen Hufe; bei farbig gestreiften Stäbe in der Tränke werden gemischt farbige Tiere gezeugt; in Yahwes Mathematik ist π = 3,0; die Sonne umkreist die Erde als Zentrum des Universums, sie steht dabei auch still; die Wasser überm Firmament sind der Regen; 4 Engel halten die Winde an den Ecken der flachen Erdenscheibe; der Mond und die Planeten scheinen ohne eigene Lichtquelle hell wie die Sonne; das Licht ferner Sterne erreicht bei 13,7 Milliarden Lichtjahren Entfernung die Erde am ersten Schöpfungstag; Licht und Schatten, Abend und Morgen existieren bevor die Sonne erschaffen wurde; Gott trennt Licht und Dunkelheit als Gegensätze wie Gut und Böse, physikalisch sind beide identisch nur mit anderen Photonenmengen. Astronomen photographieren einen fürs menschliche Auge dunklen Fleck am Himmel 11 Tage lang und finden Tausende Galaxien mit Milliarden Sternen.

    Mit Darwin wird die Wissenschaft zum Feind der Religion, einzig die wahre Wissenschaft der Bibel mit Gottes Herrlichkeit enthält die absolute Wahrheit. Für Dr. Norman Geisler, Co-Autor des Biologiebuches „Of Panda and People“, sind fliegende Untertassen der Beweis des Teufels. Der ICR Kreationist Richard Bliss kauft einen Dr. Grad der University of Sarasota, die in einem Motelzimmer in Florida residiert. Das ICR Gründungsmitglied John Grebe kauft einen Dr. Grad der Case School of Applied Science, Thomas Barnes kauft einen Dr. Grad der Hardin-Simmons University, Harold Slusher kauft einen Dr. Grad der Columbia Pacific University sowie einen Dr.hc. der Indiana Christian University. Der ICR Kreationist Cliffort Burdick kauft sich einen Dr. Grad von der University-of Physical-Sciences. Der Universitätspräsident Carl E. Baugh der Pacific International University verkauft Diploma als M.B.S. (Master of Biblical Studies) und für 5 religiöse Dr. Titel (Dr. of Ministry, Dr. of Biblical Studies, Dr. of Christian Education, Dr. of Theology, Dr. of Theological Studies) wie Briefmarken, die Titel sind Schmuck für eitle Idioten. Don Patton hat nach eigenen Angaben einen Dr. der Queensland-Christian-University, er war als Student nur niemals dort. Geradus Bauw kauft einen Dr. Grad der Case Western Reserve University, Kelly Segraves einen Dr. Grad der Christian University und einen Master Grad der Sequoia University, die beiden letzten Universitäten sind frei erfunden.

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    1. Ich habe gerade einen Antwort-Button entdeckt! 😀
      Okay, zu deinem Beitrag. Wichtig ist mir dein erster Satz: „Sicher handeln religiöse Fundis aus unterschiedlichen Motiven. trotzdem sind bestimmte Verhaltensmuster und Eigenschaften generell gültig und kann als typisch für diese Menschen angesehen werden.“
      Ich war es zwar, die auf den extrem religiös-fanatischen Gesichtsausdruck der Focus-Dame aufmerksam gemacht hat, aber ich halte es für gefährlich, generell vom Äußeren auf die Qualität der Gedankengänge oder dergleichen zu schließen.
      Dennoch gebe ich dir Recht. Zumindest glaube ich, dass du damit das zusammenfasst, was ich schon gesagt habe. Es geht hauptsächlich um Menschen. Viele haben die Eigenschaft, sich zu bestimmten Weltanschauungen hingezogen zu fühlen. Einer derart „entwickelte“ Weltanschauung wie der Katholizismus ist dabei aber nicht die Ursache sondern lediglich ein Symptom. Das Wort „entwickelt“ benutze ich hier lediglich im Sinne von „ausgebaut“ oder „viele Details enthaltend“.
      Die meisten Christen kümmert es nicht, was in der Bibel steht. Sie haben keine Meinung zu Loth, der seine Frau und Tochter einer Horde Dörfler zur Vergewaltigung vorwirft, weil sie nie davon gehört haben.
      Manche Menschen verstecken ihre Homophobie, die sie aus einer prüden Erziehung haben, gern hinter einer Bibelzeile, ohne sich darum zu kümmern, was gleich im nächsten Vers zu Kleidungsvorschriften gesagt wird.

      Ich höre mal hier auf und möchte dir gern eine Frage stellen, emporda:

      Du selbst schreibst häufig einen riesigen Schwall Statistiken nieder, welche Religiösität und Intelligenz/Bildung betreffen. Wie deutest du die Zusammenhänge? Verblödet Religion? Oder sind unintelligente oder ungebildete Menschen einfach leichter einzufangen?

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  3. @emporda
    Stimmt alles, ist aber nicht die ganze Wahrheit.
    Am Ende kann alles auf ein paar Menschen heruntergebrochen werden, die entweder ein politisches Machtinteresse haben, oder einfach wirklich so verbohrt sind und auf die Stimmen von Göttern hören, die nur in ihrem Kopf existieren.
    Nimm den Faktor Religion weg und er wird schnell durch etwas beliebig anderes ersetzt. Die Alternativen zu Göttern sind zahlreich.
    Menschen würden (wieder) irgendwelche Tiergeister anrufen. Oder den Prophezeiungen irgendwelcher Schamanen folgen. Und dann gibt es noch ganz weltliche Idolanbetungen. Viele Menschen suchen sich eine berühmte Person aus, hängen ihre Zimmer oder Wohnungen voll mit Portraitpostern und Zeitungsartikeln und attackieren jeden Kritiker ihres Lieblings verbal oder gar physisch.

    Man beachte zum Beispiel mal dieses, schon etwas ältere Video:

    Achte auf die Augen der Dame. Die hochgezogenen Augenunterlider, die auch bei religiösen Fundis zu sehen sind, wenn sie über ihren Gott oder Heiland reden. Der Text wurde ihr vermutlich vorgegeben. Aber die Wortwahl mit der der Typ hochgelobt wird ist von religiösem Eifer (der Focus-Redaktion?) kaum zu unterscheiden.

    Was ich sagen will: Es ist nicht möglich, Menschen von religiösem Fundamentalismus zu befreien, so wenig wie es möglich ist, zu verhindern, dass Menschen von irgendwelchen Drogen abhängig werden. Religion ist ein Bedürfniss, welches bei zu vielen Individuen dieser Spezies zu tief verankert ist. Nimmst du einen Stoff weg, wird der nächste entwickelt.
    So wie ich das sehe, ist die einzige Möglichkeit, ein friedliches Miteinander zu versuchen. Religionslose und Religiöse müssen die jeweils anderen Lebensweisen nicht akzeptieren. Aber etwas Toleranz auf der Basis dass wir alle Menschen sind, würde schon helfen, sich gegenseitig zu kennen und wirklich gefährlichen Fundamentalismus einzudämmen.
    Die Leutchen, die jeden Sonntag Morgen in der Kirche ein Nickerchen halten sind unsere Verbündeten in dieser Hinsicht. Genau wie Neopaganisten, die ab und zu Tarotkarten legen oder einen Teller Obst für einen Waldgeist opfern. Oder auch Muslime, welche islamistische Terroristen aufs heftigste verurteilen und ihren Söhnen die Entscheidung beschnitten zu werden oder nicht selbst überlassen.
    Aber nur, wenn sie nicht allein wegen ihres Glaubens als „dumm“ oder „schizophren“ oder wasweißich bezeichnet werden.

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  4. Die Frage ob Religionen „anfälliger“ sind, zeigt wes Geistes Kind hier agiert

    Die heutige Demokratie mit beliebiger Bildung, freier Meinung, unabhängiger Wissenschaft und den Menschenrechten ist keine 200 Jahre alt. Religionen gilt all das als Blasphemie und Todsünde, der Gotteshumbug muss das komplett ersetzen. Durch „Brainwash“ Konditionierung akzeptieren 25% der Menschen die selbst ernannten Oberhirten, die ein himmlischer Zombie fernsteuert. Die Drohkulisse der Oberhirten verhindert jede Form friedlicher Koexistenz, Religioten sind unfähig Kritik oder Kompromisse zu akzeptieren und agieren dabei gewalttätiger als Ungläubige. Keine Religion hat je ihren „Brainwash“ begründen können, alles ist gerecht, absolut wahr, vom himmlischen Zombie befohlen und mit dem jeweiligen Diktator abgestimmt. Perversionen wie Gewalt, Mord, Ausbeutung, Diskriminierung, Genozide und heilige Kriege sind unverzichtbar und gelten als gute Tat, was im Zirkelschluss nur streng Gläubige verstehen.

    Professor Brad Bushman vom Institute-for-Social-Research/Michigan belegt mittels diversen Versuchen Texte mit Dämonen, Verdammnis, Höllenpein und göttlicher Gewalt erzeugen blinde Aggressionen, Gläubige folgen willig den biblischen Vorgaben zu brutalen Verbrechen. Männer handeln dabei deutlich gewalttätiger als Frauen. Bei Menschen mit Intelligenz und Bildung wird die religiöse Drohkulisse zur absurden Lachnummer. Die Erbsünde auf Konzilen 418 n.C. und 431 n.C. als Fehler der perfekten Schöpfung erfunden, macht jeden immer schuldig. Der Arzt E. Schaetzing nennt das Symptom »ekklesiogene Neurose«, die Patienten haben Schuldgefühle und Wahnideen. Religiöser Humbug braucht Demütigung und Strafen für neue Schuldgefühlen zur Manipulations. Eine elektrische Reizung betroffener Gehirnregionen erzeugt künstlich den gleichen Wahn ganz ohne Gott, ohne ein heiliges Buch und ohne Kinderficker im Talar.

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  5. Wenn ich mir diverse Kulturen so anschaue, komme ich eher zu dem Schluss, dass religiöse Gewalt nur ein Nebeneffekt ganz allgemeiner Gewalttätigkeit ist.
    Menschen tun sich gegenseitig die grausamsten Dinge an. Diese begründen die ausgeübte Gewalt mal mit Religion, mal mit Politik oder auch nur dem Bedürfniss nach Geld oder Sex.
    Das sind aber Probleme, die viele Menschen haben und häufig nicht lösen können. Trotzdem werden sie nicht gewalttätig.
    Da liegt der Schluss nahe, dass keine dieser Ursachen/Gründe für Gewalt verantwortlich ist.
    Ich sehe nur Individuen, die irgendetwas suchen, um Gewalt auszuüben und diese irgendwie zu rechtfertigen.
    Ich glaube, der Fachbegriff für das, was diesen Leuten gemeinsam ist, ist „Arschloch“.

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