Mormonen auf Mission


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Mormonen auf Mission: Wenn junge Mormonen auf Missionierungs-Einsatz geschickt werden, sind sie in der Regel als Doppelteam unterwegs. Der neue Fotoband „The Book of Mormon Missionary Positions“ gibt ihnen Tipps zum Zeitvertreib.

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Die typische schwarze Anzughose, das weiße Hemd, Lackschuhe und Schlips bleiben in dem doppeldeutigen Werk zwar an, dennoch zeigen Fotograf Neil Dacosta und Art Director Sara Phillips mehr als nur die Missionarsstellung. Ihr Book of Mormon Missionary Positions verstehen die beiden als Kritik an der konservativen Glaubensgemeinschaft, die Homosexualität als Sünde verdammt: „Wir wollen eine Diskussion über gleiche Rechte und die Trennung von Staat und Kirche starten“, sagte Dacosta der „Huffington Post“.

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  1. Ein Ire namens Michael Chandler kam 1835 durch die Stadt Kirtland in Ohio und verkaufte vier ägyptische Mumien an die Mormonen. Die Mumien stammten aus einer Grabstelle entlang des Nils in der Nähe von Theben. Der Hochstapler Joseph Smith übersetzt darin gefundene Papyri mit Hilfe seiner Sehersteinen Urim und Thummim, obwohl das Wissen zur hieratischen Schrift seit 2.500 Jahren verloren ist. Mit pathologischer Phantasie wird das zum Buch Abraham, der heilige Schrift der Mormonen, umgedeutet. Für Joseph Smith ist der Papyrus eine unbekannter Teil der Genesis vom Leben Abrahams, welchen auch Moses für seine 5 Bücher nutzte.

    1856 etwa fünf Jahre nachdem die „Köstliche Perle“ in England gedruckt wird, gelangte ein Exemplar davon in den Louvre. Dort werden die Faksimiles mit den Erklärungen von Joseph Smith von Theodule Deveria untersucht, einem Pioniere auf dem Gebiet der Ägyptologie. Nach Deveria sind die Papyri ein typisch ägyptischer Gruß an die Toten der Name des Verstorbenen war Horas. Weiterhin findet er die Namen und Titel einiger ägyptischer Götter heraus. Deveria bezeichnete die Erklärungen Joseph Smiths als kompletten Unsinn. Seine Kommentare erschienen in Frankreich, England und erreichten auch die Mormonen. Als Deveria seine Studien auch in Amerika veröffentlicht, erwecken sie reges Interesse. Die Mormonen lehnten die Studien wegen mangelnder Vollmacht seitens ihrer Kirche verbunden mit Einsicht in die Unterlagen ab und unterstreichen ausdrücklich die Echtheit des Buches Abraham.

    1880 wird das Buch Abraham in einer halbjährigen Generalkonferenz offiziell in den Kanon der Heiligen Schriften der Mormonenkirche integriert als Teil der Lehre ihrer Heiligen. Die Papyri gehen „leider verloren“ und werden 1966 „ganz zufällig“ entdeckt. Die Rechte für den Trick hat die RKK mit ihrer Urkunde der „Konstantinsche Schenkung“, die als Fälschung entlarvt wird. Eine Kopie der Papyri wird heraus geschmuggelt und Jerald und Sandra Tanner übergeben. Die Untersuchung durch professionellen Ägyptologen belegt die sogenannte Smith-Übersetzung hat nichts mit dem ägyptischen Hieratisch zu tun. Eduards stellt fest die Arbeit ist „im ganzen ein Stück Phantasie, der es in jeder Hinsicht an wissenschaftlichem Wert mangelt“. Da es bei den Mormonen keinen qualifizierten Ägyptologen gibt, wird außerdem Dr. Sperry und Dr. Clark (BYU) Dr. John A. Wilson von der University of Chicago beauftragt.

    Zur selben Zeit veranlassten die Herausgeber einer inoffiziellen Kirchenzeitschrift, dass die Papyri von unabhängigen und renommierten Ägyptologen untersucht werden. Dr. John A. Wilson (University of Chicago), Dr. Klaus Baer (University of Chicago) und Prof. Richard Parker (Brown University) bestätigten, dass die Papyri nichts anderes als Grabbeigaben seien und lieferten ihrerseits Übersetzungen des Papyrus XI (Kleines Sensen Papyrus). Das Textvolumen der phantasierten Smith-Übersetzung ist etwa 20 Mal größer als der Inhalt der Grabbeigaben hergibt. Nachdem diese Peinlichkeit bekannt wird, entfernen die Mormonen auf ihrer Internetseite heimlich alle Referenzen zum Buch Abraham, auch gibt ist keine Stellungnahme mehr zu der bewussten Irreführung von Millionen Sektanhängern. Dagegen verteidigt man sich mit der Behauptung, die Abraham-Papyri der Übersetzung des Joseph Smith aus dem nie existenten Ägyptisch wären nicht rechtzeitig gefunden worden.
    Die Papyri stammten aus der Zeit um 50 v.C gemäß dem ägyptischen Totenkult und nicht aus Abrahams Zeit gut 1500 Jahre früher. Die Texte enthalten Wünsche der Angehörigen für die Reise im Jenseits und haben nichts mit Abraham oder einer monotheistischen Religion zu tun. Die sogenannte Smith-Übersetzung ist ein Ausdruck paranoiden Wahns in der religiösen Religionsgemeinschaft auserwählter Prophet zu sein. Joseph Smith gründet dazu einen geheimen „Rat der Fünfzig“ und ordiniert sich selber zu dessen König. 1853 offenbarte William Marks als Ratsmitglied: „Ich war auch Zeuge der geheimen Einführung einer königähnlichen Form einer Regierung, in der Joseph „gnädig erduldete“ zum König ordiniert zu werden, um über das Haus Israel zu regieren. Ich konnte mir nicht vorstellen, dass dies im Einklang mit den Gesetzen der Mormonenkirche war und stellte mich nicht dagegen, da ich dachte es wäre nicht meine Sache.“ (Zion’s Harbinger and Baneemy’s Organ, St. Louis, Juli 1853, S. 53).
    Joseph Smith zeigt paranoiden Wahn und Geltungssucht. Er kann abschätzen kein Mormone wird die Papyri zu Lebzeiten entziffern. Seine absurden Phantasien wie der Engel Moroni und die 2 Wundersteine bleiben ebenso unentdeckt, da die Mormonen damals wie auch heute als saublöd gelten. Die Todesstrafe für Verfehlungen im Glauben wie Mord, Ehebruch, Diebstahl, Ehe mit Afrikanern, Bündnisbruch im Tempel, Lügen, Glaubensabfall und Kritik an Joseph Smith wohl auch deswegen gefordert. (Journal of Discourses)

    Sein Ziel als Prophet einer religiösen Gemeinschaft zu gelten hat Joseph Smith erreicht. Das seine Mitstreiter nach wissenschaftlicher Analyse der alten Grabbeigaben als Vollidioten dastehen, das war ihm gleichgültig. Es ist nicht zu erwarten, das vorchristliche Schreiber des AT (Tanach), spätere Schreiber des NT als auch heutige Religioten bei wenigem Wissen weniger drauf los phantasieren als der Hochstapler Joseph Smith. Derart unsinnige und erlogene Geschichten und Gleichnisse begründen das Reich der Mormonen ähnlich wie das der Christen, Juden und Muslimen und vieler Sekten. Dabei stellt sich die Frage, halten diese Phantasten ihre Zeitgenossen für komplette Vollidioten oder sind sie wirklich überzeugt von der nur ihnen von Gott verliehenen Fähigkeit alle zu betrügen. Im letzten Fall wäre eine Gummizelle angebracht.

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