Schottischer Kardinal soll Missbrauchsbericht verhindert haben


Bild: WAZ
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Emeritierter Glasgower Erzbischof Conti erläutert in Brief an „Tablet“ Konflikt, der wegen des Projekts entstanden war.

kathweb

Als Vorsitzender der Schottischen Bischofskonferenz soll Kardinal Keith O’Brien (75) einen Bericht zu Missbrauchsfällen in der Kirche verhindert haben. Wie die BBC laut deutscher Katholischer Nachrichtenagentur KNA am Freitag berichtete, hatte die Schottische Bischofskonferenz 2011 entschieden, eine Untersuchung entsprechender Vorwürfe für den Zeitraum von 1952 bis 2012 durchzuführen. Kurz nach dem Start des Projekts, an dem alle acht schottischen Diözesen beteiligt waren, habe O’Brien als Vorsitzender seine Unterstützung entzogen, schrieb der frühere Erzbischof von Glasgow, Mario Conti (79), nun in einem Brief an das katholische Wochenmagazin „The Tablet“. Damit sei keine „landesweite Untersuchung“ mehr möglich gewesen, zitierte die BBC aus dem Schreiben.

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