Manuela Schwesig (SPD) predigt in der Kirche: „Kein politikfreier Raum“


Schwesig (SPD) hat heute in Wismar die Kanzelrede gehalten. dpa / J. Büttner
Die Kirche darf nach Ansicht von Mecklenburg-Vorpommerns Sozialministerin Manuela Schwesig (SPD) kein politikfreier Raum sein.

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„Kirche muss sich in gesellschaftliche Debatten einmischen, muss Wort ergreifen“, sagte Schwesig am Sonntag in der Wismarer Nikolaikirche. Dort hielt sie in der Gottesdienstreihe „Bürgerkanzel“ die Kanzelrede. Der Auftritt war wegen der zeitlichen Nähe zur Bundestagswahl umstritten. Die Kirchengemeinde bestätigte jedoch nach einer Sitzung die Einladung. Der mecklenburgische CDU-Bundestagsabgeordnete Eckhardt Rehberg erklärte wegen Schwesigs Kirchenauftritt, er werde der Amtseinführung des ersten Bischofs der Nordkirche, Gerhard Ulrich, am selben Tag in Schwerin fernbleiben.

3 Comments

  1. @Wehmeier
    Ziel verfehlt. Setzen.

    Zurück zum Thema:
    Politreligioten findet man in allen Parteien. Ich glaube, dass sogar die AfD da keine Ausnahme macht, obwohl ein Anhänger dieser neuen Partei bin.

    Schwesig hat hier, wie schon viele vor ihr, die Trennung von Staat und Kirche ad absurdum geführt. Es ist schon bezeichnend, dass ausgerechnet Frauen, die in allen Religionen benachteiligt sind, sich immer wieder für diese Scharlatane einsetzen.

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  2. Was passiert, wenn nichts passiert?

    Die Politik ist der Wirtschaft nicht etwa vor-, sondern nachgeordnet, und sie kann immer nur im Nachhinein auf die zahlreichen wirtschaftlichen und sozialen Störungen reagieren, die letztlich aus dem Bodenmonopol und dem Geldstreikmonopol, das ein Kapitalmonopol nach sich zieht, resultieren. Diese elementaren, unvollständigen Monopole (ein vollständiges Monopol ist ein Ausschluss der Konkurrenz, ein unvollständiges Monopol ist eine Beschränkung der Konkurrenz) bestehen seit Jahrtausenden (schon solange der Mensch Geld benutzt und es ein privates Bodeneigentumsrecht gibt), werden bis heute von der universitären VWL gar nicht zur Kenntnis genommen – und haben bisher alle Hochkulturen und Weltreiche in der Geschichte der halbwegs zivilisierten Menschheit zerstört!

    In der (noch) bestehenden Monopolwirtschaft stehen der „hohen Politik“ genau zwei Mittel zur Verfügung, um den Zusammenbruch der Wirtschaft hinauszuzögern:

    1. Erhöhung der Staatsverschuldung mit Ausgabe des Geldes für Projekte, die nicht mit der Privatwirtschaft in Konkurrenz stehen (Kriegsrüstung, etc).

    2. Überproportionale Ausweitung der Zentralbank-Geldmenge, um trotz eines Rückgangs der effektiven Umlauffrequenz des Geldes so lange wie irgend möglich eine schleichende Inflation aufrecht zu erhalten.

    Beide Mittel (alle anderen politischen Maßnahmen sind vergleichsweise bedeutungslos) sind mittlerweile bis an ihre absoluten Grenzen ausgereizt, sodass der bevorstehende, endgültige Zusammenbruch der Weltwirtschaft (globale Liquiditätsfalle) im Unterschied zum Wirtschaftseinbruch 2009 (die deutsche Volkswirtschaft schrumpfte in diesem Jahr um 4,5%) mit „politischen Mitteln“ nicht mehr zu stoppen sein wird!

    http://opium-des-volkes.blogspot.de/2011/07/was-passiert-wenn-nichts-passiert.html

    PS: Niemand braucht sich zu wundern, wenn die globale Liquiditätsfalle noch vor der Bundestagswahl evident wird; das Wunder ist, dass sie überhaupt bis heute hinausgezögert werden konnte.

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