Historische Theolügen: Wie viel Gutes hat das Christentum hervorgebracht?


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Christliche Wurzeln: Vom Sozialstaat bis zur partnerschaftlichen Ehe

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Der christliche Glaube hat viel Gutes hervorgebracht, von dem die westliche Gesellschaft und Kultur bis heute zehren. Dazu zählen unter anderem der Sozialstaat, das Prinzip Verantwortung, die Menschenwürde, die partnerschaftliche Ehe, der Kinderschutz und die Religionsfreiheit. Darauf weist der Kirchenhistoriker Prof. Arnold Angenendt (Münster) in der Zeitschrift „Christ in der Gegenwart“ (Freiburg) hin. Er hat dazu die Werke führender Geschichtswissenschaftler unter die Lupe genommen.

So habe sich in der Antike weder in Griechenland noch in Rom eine allgemeine Armen-Fürsorge herausgebildet, wohl aber in der frühen Christenheit. Die jüdische Pflicht der Almosen gelange in die alte Kirche, die mit Hospitälern, Hospiz- und Armenhäusern die organisierte Wohltätigkeit erfunden habe. Ferner habe nach Ansicht des Soziologen Max Weber (1864-1920) erst das „calvinistisch-protestantische Ethos“ einen Menschentyp hervorgebracht, „der sich strikt dem Gemeinwohl verpflichtet weiß und gefeit ist gegen alle Korruption“. Diese gelte nach der Atombombe heute als größte Gefahr, so Angenendt.

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5 Comments

  1. @emporda

    Als ich vor einigen Jahren zum ersten Mal auf Deine Beiträge stieß, fand ich, daß die Fakten zwar alle stimmen, aber Du vielleicht etwas weniger wütend sein könntest… Inzwischen habe ich mich ausführlich mit dem Verbrechertum der christlichen Religion beschäftigt und muß Dir in allem beipflichten. Es ist unerhört, daß sich die Vertreter der christlichen Religionen überall und ohne Widerspruch äußern. Diese 2000 Jahre alte Mafiaorganisation betreibt z.Zt. auch in Deutschland erneute Wühlarbeit. Es hat „nur“ 13 Jahre gebraucht, es hat allerdings auch Millionen Tote gekostet, damit die Untaten der Nazis als Verbrechen an der Menschlichkeit erkannt und verurteilt wurden. Nach 2000 Jahren Christentum entblöden sich die Kleriker nicht, noch immer zu behaupten, sie vertreten eine Religion der Liebe.
    Ich beglückwünsche Dich, daß Du mit Deinen vielen Beiträgen diesen Lügen unermüdlich widersprichst!

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    1. Wolfgang
      Ich bin nicht wütend, mir sind die Religioten ziemlich egal. Zum Beruf gehörte es Fakten zu analysieren und darauf basierend Lösungen vorzuschlagen. Es bereitet mir ein wnig Freude die Fakten aufzulisten und zur Diskusion zu stellen

      Die Religioten zeigen sich trotzdem resistent. Wesentlicher Teil eines Glaubens ist die Realität zu ignorieren und jegliche Fakten komplett auszublenden. Folglich wird weiter Friede-Freude-Eierkuchen vom allerliebsten Jesulein geschwurbelt

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  2. Zu den hoch kriminellen Taten der Kirchen im anderen Post kommt noch der Bau von 33.350 Gebetssilos allein in der BRD, von denen über 27.000 ungenützt und überflüssig langsam zu Ruinen zerfallen. Für die sinnlos verpulverten Baukosten könnte man alternativ 1 Million gut ausgestattete Sozialwohnungen bauen, welche die Mieter bezahlen können.

    Aber nein, es müssen weitere Millionen für neue Gebetssilos verpulvert werden, Gott hat es so den Religioten vorgeschierben

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  3. Was für eine krasse Verdrehung der Fakten und Unterschlagung des Wesentlichen

    Das traurige Elend des Christentum hat mit einem Mörder und Totschläger von Ungläubigen als Heiligem begonnen. Die Sünden-, Sitten- und Verdammnis-Lehre mit der Erbsünde erfindet Augustinus von Hippo (354-430 n.C.), ebenso wie die gerechten Kriege und den krassen Antisemitismus. Dunkelheit und Böses sind für Christen Gegenpole zu Licht und Gutem in Gottes Natur. Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft als armseliges Diesseits existieren nicht, Zeit entsteht nur im Geist auf dem Weg zum Jenseits in Gottes Glorie. Sünder braten auf ewig in der Hölle, die Flammen des Fegefeuers reinigen nicht. Böse ist jegliche Sexualität, ein freier Wille ist nicht existent, Bildung und Wissen sind nutzlose Eitelkeit als satanische Verführung auf dem Weg ins Paradies.

    Kaiser Konstantin (285-337 n.C.) als Beispiel gütiger christlicher Herrschaft verstößt seine 1.te Frau Minervina, ermordet den Sohn Crispus, die Frau Fausta, vergiftet die Mutter Helena und seinen Schwiegervater. Die Christen usurpieren die Macht und eine Vernichtung von Menschen beginnt mit Kaiser Theodosius I. Im Edikt von Thessaloniki von 380 n.C. heißt es: „Wir befehlen, dass diejenigen, welche dies Gesetz befolgen, den Namen ‚katholische Christen‘ annehmen sollen; die übrigen dagegen, welche wir für toll und wahnsinnig erklären, haben die Schande zu tragen, Ketzer zu heißen. Ihre Zusammenkünfte dürfen sich nicht als Kirchen bezeichnen. Sie müssen zuerst von der göttlichen Rache getroffen werden, sodann auch von der Strafe unseres Zornes, wozu wir die Vollmacht dem himmlischen Urteil entlehnen.“

    Das 3-teilige Schulsystem Roms mit Fachschulen für Medizin, Recht und Philosophie wird ab 400 n.C. aufgelöst, 28 Bibliotheken und öffentliche Thermen werden zerstört. Nach den Angaben des Architekten Marcus Vitruvius Pollio werden Fächer wie Schriftkunde, Zeichnen, Geometrie, Arithmetik, Geschichte, Philosophie, Musik, Medizin, Jura, Astronomie gelehrt. Der Brand der Alexandria Bibliothek, 48 v.C. von Legionären und 389 n.C. durch Christen gelegt, erinnert an die Bücherverbrennung des zu 95% christlichen NAZI-Regims. Das römische Erziehungs- und Bildungssystem verschwindet nach 400 n.C. total, die RKK bestimmt mittels Mythen was Wissenschaft sein darf. Christliche Analphabeten vernichten alle „satanischen“ Texte über Mathematik, Astronomie, Medizin und dem fortschrittlichen römischen Ingenieurwesen. Analphabetismus wird zu 100% Normalität, in Europa brechen 1400 Jahre intellektuelle Finsternis an. Fatal daran ist ein Glaube als unantastbare ewige Wahrheit mit der Todesstrafe für jeglichen Zweifel. Wissenschaftliche Texte von Wert unterdückt die RKK durch heilige Inquisition, Kerker und Scheiterhaufen. Die Bibliotheken füllen sich mit sinnfreiem Geschwurbel als Theologie, man scheut sich nicht elementares Wissen wie etwa das des Aristotle mit nutzlosem Blödsinn zu überschreiben. Deren Verkünder sind unfähig selber kritisch zu denken, das Resultat liegt auf ewig fest, jede Frage hat der all-wissende Popanz vorab beantwortet, man plappert wie ein Papagei den christlichen Humbug ergeben nach.

    Papst Innozenz VIII (1432-1492 n.C., Giovanni Battista Cibo) droht in seiner Bulle „Summis desiderantes affectibus“ mit schlimmen Höllenqualen für jene, die der Vernichtung von Hexen entgegentreten. Der Hexenhammer des Dominikaners Heinrich Kramer ist die Grundlage, die Hexenverfolgung befriedigt klerikale Macht-, Sex- und Habgier. In Städten wie Regensburg, Frankfurt, Erfurt und 350 weiteren Gemeinden vertreibt man die Juden. Der Bischof von Bamberg lässt 600 Frauen verbrennen, der Erzbischof von Salzburg 97 Frauen, der Bischof Philipp Adolf von Ehrenberg aus Würzburg 219 Hexen und Zauberer, darunter 18 Schulknaben und kleine Mädchen. Der Erzbischof Johann von Trier verbrennt im 16. Jahrhunderts so viele Hexen, dass in 2 Orten nur noch 2 Frauen übrig bleiben. Ein Mainzer Dechant lässt in 2 Dörfern über 300 Menschen verbrennen einzig um deren Besitz zu übernehmen.

    Es folgt die Vernichtung von Menschen im Antisemitismus als weitere Großtat des Christentums. Martin Luthers Bibelauslegungen sind typisch christlich als moralisch verkommener Drecksack: “In solch einem Krieg ist es christlich und ein Werk der Liebe, die Feinde getrost zu würgen, zu rauben, zu brennen und alles zu tun, was schädlich ist, bis man sie überwinde. Ob es wohl nicht so scheint, daß Würgen und Rauben ein Werk der Liebe ist, weshalb ein Einfältiger denkt, es sei kein christliches Werk und zieme nicht einem Christen zu tun: so ist es doch in Wahrheit auch ein Werk der Liebe.” Kommt jemand auf die Idee christliche Gewaltorgien zu verurteilen, dem befiehlt er: „Es ist besser, wenn Tyrannen hundert Ungerechtigkeiten gegen das Volk verüben, als dass das Volk eine einzige Ungerechtigkeit gegen die Tyrannen verübt.“

    Martin Luther formuliert 1546 n.C. im Pamphlet „Von den Juden und ihren Lügen“ den christlichen Antisemitismus als Vordenker von Reichsleiter Heinrich Himmler und Reinhardt Heydrich mit der „Endlösung der Judenfrage“ in Auschwitz und anderen KZs. Die Umsetzung in Form der Wannseekonferenz machen Helfer wie Pfarrersohn und NSDAPler F.W. Kritzinger:
    „(1) Erstlich, daß man ihre Synagoga oder Schulen mit Feuer anstecke und was nicht brennen will, mit Erde überhäufe und beschütte, daß kein Mensch einen Stein oder Schlacken davon sehe ewiglich. Und solches soll man tun unserem Herrn und der Christenheit zu Ehren, damit Gott sehe, daß wir Christen seien und solch öffentlich Lügen, Fluchen und Lästern seines Sohnes und seiner Christen wissentlich nicht geduldet noch gewilligt haben..
    (2) Zum anderen, daß man auch ihre Häuser desgleichen zerbreche und zerstöre. Denn sie treiben dasselbige drinnen, was sie in ihren Schulen treiben. Dafür mag man sie etwa unter ein Dach oder einen Stall tun.
    (3) Zum dritten, daß man ihnen nehme alle ihre Betbüchlein.
    (4) Zum vierten, daß man ihren Rabbinern bei Leib und Leben verbiete, hinfort zu lehren.
    (5) Zum fünften, daß man den Juden das Geleit und Straße ganz und gar aufhebe. Denn sie haben nichts auf dem Lande zu schaffen, weil sie nicht Herrn noch Amtleute noch Händler oder desgleichen sind. Sie sollen daheim bleiben.
    (6) Zum sechsten, daß man […] nehme ihnen alle Barschaft und Kleinod an Silber und Gold und lege es beiseite zum Verwahren. Und ist dies die Ursache, alles was sie haben haben sie uns gestohlen und geraubt durch ihren Wucher.
    (7) Zum siebten, daß man den jungen starken Juden und Jüdinnen in die Hand gebe Flegel, Axt, Karst, Spaten, Rocken, Spindel und lasse sie ihr Brot verdienen im Schweiß der Nasen. Man müßte ihnen das faule Schelmenbein aus dem Rücken vertreiben.
    Das „Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses“ von 1933 basiert auf Forderungen der evangelischen Kirche, die Anstaltsleiter der Inneren Mission in ihrer Treysaer Erklärung 1931 erheben. Behinderte, Blinde, Taube, Stumme, Epileptiker, Alkoholiker, seelisch Kranke und politische Gegner werden als „schwachsinnig“ aussortiert. Ab 1940 werden diese Menschen vergast, was schon auf der evangelischen Fachkonferenz in Treysa vorgeschlagen wird. Karl Todt, Direktor der evangelischen Heilerziehungs- und Pflegeanstalt, und andere Diakonie-Leiter begeistert das neue Gesetz von 1933 zur Verhütung erbkranken Nachwuchses: „Wie freudig begrüßten wir die rassenpflegerischen Maßnahmen unseres Führers, die der Auftakt sind, die Übel von der Wurzel an zu bekämpfen. So stehen wir zum Dienste bereit, Handlanger zu sein am Bau des Reiches Gottes und am Bau des neuen, des Dritten Reiches“

    Priester und Mönche dienen dem Regime Pavelic in Kroatien als Hilfskräfte. Priester Brale Bozidar leitet die Ermordungen in Bosnien, er sorgte für Waffen, Pässe und Fahrzeuge der „schwarzen Legion“. Der Priester Mate Mogus organisiert Zwangstaufen, der Dekan Marko Zovko verantwortet die Massenmorde. Der Priester Ilija Tomas von Klepci stellt Todeslisten von Serben zusammen und verspricht das serbische Volk auszurotten. Seine Priester-Kollegen wie Petar Sivjanovic organisieren Transporte der Serben in die KZ-Lager, wo sie christlich ermordet werden. Klöster dienen als Lager für Waffen und Ausbildung, Mönche in Uniformen bewachen KZs wie Jasenovac und Samiste, wo Pater Miroslav Filipovic für Jesus Gefangene enthauptet.

    Insgesamt werden 800.000 Serben, Roma und Juden ermordet, in den katholischen KZs allein über 20.000 Kinder. Der Priester Jozef Tiso schickt als Oberhaupt der NAZI Schergen in der Slowakei von 1939-45 sehr christlich die jüdische Bevölkerung mit etwa 70.000 Menschen in die NAZI Vernichtungslager in Polen. Die Gemetzel der Franziskaner war sogar italienischen Faschisten zuviel. Conrado Soli schreibt dazu: „Sie schlachten, töten, begraben lebendige Menschen in Gräbern, stürzen Tote in Flüsse und Meere oder werfen sie in Schluchten“.

    Die RKK hilft durch Nuntius Pio Laghi und Kardinal Raúl Primatesta 1976-1984 der Diktatur des Generals Videla in Argentinien beim spurlosen Verschwinden von 30.000 Kritikern. RKK Priester assistieren bei der Folter in der Kaserne Campo de Mayo, auf Bitte der Priester durften Schwangere vor ihrer Tötung ohne Betäubung per Kaiserschnitt gebären. Die RKK in Spanien stiehlt per „Totgeburt“ regimekritischen Müttern 300.000 Babys und verkauft sie heimlich an gute Katholiken, der Diktator Franco nutzte die RKK Verbrechen um kritische Bevölkerungskreise auszumerzen.

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  4. Diese Frage sollte vielleicht der „Herr Dr.theol.“ ( 🙂 ) Franz-Peter van Elst, seines Zeichens Bischof von Limburg und gewiefter Wahrheitsverdreher, beantworten. 😉

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