Rabbiner Daniel Alter: Antisemitismus ist offener und aggressiver geworden


Der ewige JudeAntisemitismus ist nach Ansicht des vor einem Jahr zusammengeschlagenen Rabbiners Daniel Alter in Berlin offener und aggressiver geworden.

evangelisch.de

In der Bundeshauptstadt gebe es bereits No-Go-Areas für öffentlich erkennbare Juden. Das seien zum Beispiel Teile von Wedding und Neukölln mit einem hohen Anteil von arabischen und türkischen Migranten, sagte der Antisemitismusbeauftragte der Jüdischen Gemeinde zu Berlin in einem Gespräch mit dem Evangelischen Pressedienst (epd)

In der türkisch-arabischen Community gingen Beobachter von einem doppelt so hohen Anteil an Judenfeindlichkeit aus wie in der deutschen Mehrheitsgesellschaft.  Zudem kämen aus dem islamistischen Umfeld „sehr starke Einflüsse gerade auch auf die entwurzelten jungen Leute, so dass da für uns eine problematische und teilweise auch sehr gefährliche Lage entstanden ist“, sagte der Rabbiner: „Was mir im August vergangenen Jahres passiert ist, ist daher kein Zufall, sondern ein Ausdruck all dieser Entwicklungen.“

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