Diözese Bozen muss Schadensersatz an Missbrauchsopfer zahlen


Bild: WAZ
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Erstmals in Italien wurde eine Diözese zu Schadensersatzzahlungen nach einem Zivilprozess verurteilt

kath.net

Die Diözese Bozen-Brixen sowie eine Pfarre in Bozen sind vom dortigen Landesgericht im Rahmen eines zivilrechtlichen Prozesses zu 700.000 Euro Schadenersatz an ein Missbrauchsopfer und dessen Eltern verurteilt wurden. Es ist das erste Mal, dass eine italienische Diözese zu einer solchen Zahlung verurteilt wurde, wie die Tageszeitung „Corriere della Sera“ (Mittwoch) unter Berufung auf die nationale Bischofskonferenz berichtet.

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3 Comments

  1. @emporda

    Richtig!

    Aber im US Rechtssystem haben Kirchen eben keine Privilegien wie bei uns und es besteht auch kein Reichskonkordat Hitlers mit dem Vatikan von 1933, also mit dem Top Management der Täterorganisation. 😉

    Ausserdem gibt es in einigen US Bundesländern – wie in Frankreich bei uns – seit Jahren rigorose Kinderschutzgesetze mit Anzeigepflicht von Missbrauch bis zum 16 Lebensjahr, bei dem ein pervertiertes Beichtgeheimnis nicht – wie bei uns- vor Strafe schützt . 😉

    Aber unsere Politiker haben vor der Kirchenlobby eben Angst und diskutieren an Runden Tischen die „2000 jährige Liturgie des Kindsmissbrauch“ geben aber der Täterorganisation immer wieder die Plattform um „Haltet den Dieb zu rufen“!
    😉

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  2. @rhenus
    In den USA haben die Kinderficker auch Freunde in der Justiz. Hoffentlich hat das Konsequenzen
    http://www.spiegel.de/panorama/justiz/usa-mildes-urteil-gegen-lehrer-nach-missbrauch-von-schuelerin-a-919587.html
    Zehntausende Menschen fordern den Rücktritt eines Richters im US-Bundesstaat Montana. Er hatte einen Lehrer, der eine 14-Jährige sexuell missbrauchte, nur zu einem Monat Haft verurteilt. Die Begründung: Das Mädchen habe älter ausgesehen.

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  3. Damit geht Italien den selben Weg wie die USA. 😉

    Dort werden den tausenden von Missbrauchsopfer der Kirche wegen der Mitschuld des „Managements der Diözese“ wegen Vertuschen, Verschleiern und Versetzen der Täter von agerichten im Schnitt 100.000 US $ an Schadensersatz aufgebrummt, was einige US Diozesen inzwischen in den finanziellen Ruin trieb und der US Kirche bisher mehr als 3 Mrd US $ kostete. 😉

    So wird eine effektive Vorsorge gegen eine 2000 jährige Liturgie des Kindsmissbrauch betrieben, denn beim Geld hört in der Kirche der Spass an wohl Kindern auf. 😉

    Italien hat wohl das unabhängigste und eines der mutigsten Justizsysteme Europas. Bei uns hat die Justiz den Kirchen gegenüber ja Beisshemmungen und die Missbrauchsopfer werden lieber an Runden Tischen politisch verheizt. 😉

    Danach werden die Opfer mit der Täterorganisation zur Regelung des Schadensersatzes für die schweren Verbrechen ja alleine gelassen. Und die Kirche funktionierte schon ummer nach dem Motto „Geiz ist geil“. 😉

    http://de.wikipedia.org/wiki/Sexueller_Missbrauch_in_der_römisch-katholischen_Kirche

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