Papst: Kirche-Staat-Kooperation steht unter Gewissensvorbehalt


Bild: AP
Bild: AP
Kirchenleitung und zivile Macht müssen nach Worten von Papst Franziskus zum Wohl der menschlichen Gesellschaft zusammenarbeiten. Jedoch finde die zivile Macht ihren Grenzen am Gesetz Gottes, betonte er in einer Botschaft vom Freitag an einen im Mailand tagenden ökumenischen Ost-West-Kongress zum Thema „Das Leben der Christen und die zivile Macht“.

kathweb

Das Thema stelle sich mit besonderen Nachdruck zum 1.700-Jahr-Gedenken der „Mailänder Vereinbarung“ von 313, hob der Papst hervor. „Diese historische Entscheidung, mit der die Christen Religionsfreiheit erhielten, eröffnete für die Verbreitung des Evangeliums neue Wege und trug auf entscheidende Weise zum Entstehen der europäischen Zivilisation bei“, so Franziskus.

weiterlesen

1 Comment

  1. Immer dieselbe Klamotte, 1 Schritt vor, 2 Schritte zurück. Jetzt legt er die Bremse rein und hat Papst Ratzfatz mit seiner Enzyklika Spe Salvi eingeholt. Die Latte über die beide nicht springen können, die heißt „ewig wahre unantastbare Dogmen“:

    Dogma No.381: Die heilige römische Kirche, durch das Wort unseres Herrn und Erlösers gegründet, glaubt fest, bekennt und verkündet, dass niemand außerhalb der katholischen Kirche, weder Heide noch Jude noch Ungläubiger oder ein von der Einheit Getrennter (Evangele) – des ewigen Lebens teilhaftig wird, vielmehr dem ewigen Feuer verfällt, das dem Teufel und seinen Engeln bereitet ist, wenn er sich nicht vor dem Tod ihr (der Kirche) anschließt. So viel bedeutet die Einheit des Leibes der Kirche, dass die kirchlichen Sakramente nur denen zum Heil gereichen, die in ihr bleiben, und dass nur ihnen Fasten, Almosen, andere fromme Werke und der Kriegsdienst des Christenlebens den ewigen Lohn erwirbt.

    Als Konsequenz schwafelt die Kölner Dumpfbacke ständig von Kriegen, Not und Elend. „Ein Volk könne nur beruhigt sein, wenn es wisse, dass die Waffen zur Verteidigung und Erhaltung des Friedens in Händen seien, deren Köpfe und Herzen um ihre Verantwortung vor Gott und der Welt wissen..In betenden Händen‘ sei die Waffe vor Missbrauch sicher“. Michael Kardinal v. Faulhaber, Erzbischof von München und Freising schwurbelt sehr poetisch: „Die Kanonen des Krieges sind Sprachrohre der rufenden Gnade Gottes. Krieg ist der Triumph der sittlichen Weltordnung“.

    Natürlich stehen die frei erfundenen Dogmen über jedem weltlichen Gesetz, sind sie doch erprobt in der Ermordung von etwa 35 Millionen unschuldigen Menschen,. Die RKK lehnt seit jeher die Menschenrechte ab und diskriminiert in Schulen, Universitäten, Kliniken, Kindergärten, Diakonie oder Caritas gemäß Papst Ratzinger: „Man kann sich darum nicht auf diese Rechte des Menschen berufen, um sich den Äußerungen des Lehramtes zu widersetzen. Hier von der Verletzung von Menschenrechten zu reden, ist fehl am Platze, denn man verkennt dabei die genaue Hierarchie dieser Rechte“

    Liken

Kommentare sind geschlossen.