Gabriele Kuby: Homo-Hetze bei katholischem Kongress in Augsburg


Gabriele Kuby, die neben Homosexualität auch Harry Potter für eine ernste Gefahr für Gläubige hält, hat auf dem katholischen Kongress eine homophobe Resolution durchgesetzt
Die Gleichbehandlung und Homosexuellen ist der katholischen Kirche ein Dorn im Auge. Auf einem Kirchen-Kongress werden Homosexuelle mit Kriminellen gleichgesetzt.

QUEER.DE

Auf dem Augsburger Kongress „Freude am Glauben“ haben katholische Gläubige am Wochenende in Augbsurg bekräftigt, dass die fortschreitende Gleichstellung von sexuellen Minderheiten sowie Frauen die christliche Lehre bedrohe. Insbesondere machten die Teilnehmer Stimmung gegen das sogenannte „Gender-Mainstreaming“. Der Begriff wurde von der UN-Weltfrauenkonferenz und der Europäischen Union zum politischen Ziel ausgerufen und besagt, dass Frauen und Männer in der Gesellschaft gleichbehandelt werden sollen.

Am Samstag verabschiedete der Kongress eine Resolution gegen „Gender-Mainstreaming“. Autorin der Resolution war die katholische Aktivistin Gabriele Kuby, die sich insbesondere gegen die Gleichbehandlung von Homosexuellen einsetzt. So hatte sie erst Anfang Juni erklärt, dass Schwule Kinder generell zu ihrem „Objekt der Begierde“ machten (queer.de berichtete).

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5 Comments

  1. @gassenreh

    Herr, Sie mißverstehen mit ideologischer Absicht, ebenso wie Kuby und Konsorten den Gender-Begriff. Keiner will irgendeinem Geschlecht etwas an- oder abzüchten oder gar verbieten. Es geht darum, allen Menschen die gleichen Rechte und Möglichkeiten zu verschaffen. Und wer sich dann wie mit wem ergänzt ist jedem selbst überlassen.
    Die ablehnende Haltng der Catholica kaschiert in der Tat, wie emporda es richtig sieht, den Alleinherrschaftsanspruch der katholischen – natürlich männlichen – Kleriker. Die Luther-Zitate könnten durch etliche andere der katholischen Kirchenväter ergänzt werden; ein solch abgrundtiefer Haß gegenüber Frauen ist atemberaubend. Wenn nun Gendertheroretikerinnen wie Judith Butler dagegen argumentieren, ist es verständlich, daß Sie Ihnen und denjenigen, die von ihrem Peniszentrierten Gottesbild nicht abweichen wollen, als kämpferisch erscheint – ist sie auch und zwar zurecht wenn es um solche Einfalt, ja Dummheit geht.
    Letztendlich ist der christliche Gott nichts weiter als ein männliches Gedankenkonstrukt, ein Geschöpf, das ewig weiter sein giftiges Sperma verspritzen will, um zu herrschen.

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  2. @Gassenreh scheint nicht zu begreifen, es geht nicht darum wie und warum sich Frauen von Männern unterscheiden. Das Problem ist doch eher, dass die Religioten kein anderes Geschlecht haben wollen, welches ihnen ihre selbst ernannte All-Macht Befugnis streitig macht

    Einer der größten moralischen Drecksäcke des Christentums, Martin Luther, faßt die christliche Erkenntnis – Frauen sind zum Verrecken da – in Worte: „Der Tod im Kindbett ist nichts weiter als ein Sterben im edlen Werk und Gehorsam Gottes. Ob die Frauen sich aber auch müde und zuletzt tot tragen, das schadet nichts. Lass sie nur tot tragen, sie sind darum da“.

    Martin Luthers Texte als psychopathologischer Wahn sind Hassorgien eines gestörten Irren: „Es ist ein überaus gerechtes Gesetz, dass die Zauberinnen getötet werden, denn sie richten viel Schaden an, was bisweilen ignoriert wird, sie können nämlich Milch, Butter und alles aus einem Haus stehlen… Schaden fügen sie nämlich an Körpern und Seelen zu, sie verabreichen Tränke und Beschwörungen, um Hass hervorzurufen, Liebe, Unwetter, alle Verwüstungen im Haus, auf dem Acker, über eine Entfernung von einer Meile und mehr machen sie mit ihren Zauberpfeilen Hinkende, dass niemand heilen kann ….“

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  3. Vor nicht allzulanger Zeit hätte Frau Kuby in der Kirche weder so reden noch überhaupt eine eigene Meinung haben dürfen. Für sie gilt wohl nicht, dass „…die Gleichstellung von sexuellen Minderheiten sowie Frauen die christliche Lehre bedrohe“.

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  4. Es ist eigentümlich, dass über die wunderbaren Ergänzungsmöglichkeiten von Frau und Mann bei dem ideologisch geprägten Gleichmachungsbestreben von Gender-Mainstreaming kaum oder nicht gesprochen wird, denn das Gehirn ist das größte „Geschlechtsorgan“. Dort finden sich die wichtigsten, prägendsten und auch bereicherndsten Unterschiede zwischen Frau und Mann in den Bereichen „physiologische Abläufe“, „zentralnervöse Informationsverarbeitung“ und „genuinen, also angeborenen Denk- und Bewertungsprinzipien“. In Denk- und Bewertungsprinzipien, welche sich eben nicht einfach beispielsweise mit unterschiedlichen sozialen Erfahrungen in der Kindheit oder sonstigen sozio-kulturellen Einflüssen erklären lassen.
    Frauen haben z. B. mehr graue Gehirnzellen und weniger verknüpfende Nervenfasern im Gehirn: „Frauen können die einen Dinge besser, Männern die anderen; wir müssen lernen, einander zu helfen“.
    Damit und mit weiteren schöpfungsgemäß gegebenenUnterschieden in den männlichen und weiblichen Gehirnen ist eine optimale Ergänzungsmöglichkeit der beiden Geschlechter trotz Konfliktstoff gegeben; Gleichheit kann sich höchstens addieren, Verschiedenheit kann wesentlich mehr erreichen (siehe Buch: „Vergewaltigung der menschlichen Identität. Über die Irrtümer der Gender-Ideologie, 3. Auflage, Verlag Logos Editions, Ansbach, 2013)

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