ERC-Grant für Untersuchung der Tibetischen Medizin


Bild: tibetan-healing.de
Von traditioneller Medizin zum lukrativen Geschäft: Wiener Sozialanthropologe Stephan Kloos untersucht eine Medizin-Industrie

derStandard.at

Für Forschungen zur Tibetischen Medizin erhält Stephan Kloos vom Institut für Sozialanthropologie der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) einen hochdotierten EU-Förderpreis. Er wird vom Europäischen Forschungsrat (ERC) mit einem mit 1,5 Millionen Euro dotierten „Starting Grant“ ausgezeichnet. Der Medizin-Anthropologe will damit die Entstehung und Dynamiken einer transnationalen Medizin-Industrie in Indien, China, Bhutan und der Mongolei erforschen, teilte die ÖAW am Montag mit.

Die vor allem fernöstlich geprägte „traditionelle Medizin“ hat sich zu einer lukrativen und hoch innovativen Industrie entwickelt, über deren Auswirkungen aber nur wenig bekannt ist. „Das aktuelle Projekt ist die weltweit erste umfassende interdisziplinäre Studie, welche anhand des Beispiels der Tibetischen Medizin gezielt Einsichten in die globale ‚traditionelle‘ Pharmaindustrie liefern wird“, erklärte Kloos.

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3 Comments

  1. Solange die chinesische Medizin indirekt dafür sorgt, das welweit Elefanten und Rhinos als Potenzmittel bis zum Aussterben abgeschlachtet werden, solange Bären endlos geqäult werden um an ihre Galle zu kommen und solange Tausende andere fragwürdige und unbewiesenen Therapien angeboten werden, solange unterscheiden sich wesentliche Teile der chinesichen Medizin nicht von dem 1/2 Liter Leitungswasser als Pfarrer Fliege-Essenz, welches durch intensives Beten zum teuren Heilmittel wird

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  2. Liebe Blog-Administratoren,
    Ich freue mich, dass Sie den Standard Artikel zu meiner Arbeit auf Ihrem Blog verlinken. Nur möchte ich Sie darum bitten, das nicht mit dem Schlagwort „Esoterik“ zu verbinden. Erstens hat weder meine Arbeit noch die tibetische Medizin mit Esoterik zu tun, und zweitens ist das angesichts der Versuche mancher Online-Forenteilnehmer, mich mit Esoterik-Unterstellungen zu diskreditieren, ein heikles Thema.
    Vielen Dank!
    Dr. Stephan Kloos

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    1. Niemand hier bringt Ihre Arbeit mit Esoterik in Verbindung. Tibetische Medizin ist letztlich zu Esoterik verkommen. Darüber hinaus werden chinesische Mediziner nicht von der westlichen Medizin anerkannt, sie können ja kein Latein, u.a.
      Und der Anstieg in der Produktion tibetischer Medizin/Pharmaprodukte ist zu wieviel Prozent dem Esoterik-Markt anzulasten?

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