Scientology-Buch: „Im Gefängnis des Glaubens“


Lawrence Wright, Bild: wikipedia
Für sein neues Buch „Im Gefängnis des Glaubens“ hat Lawrence Wright mit 200 Scientologen und Aussteigern gesprochen. Seitdem werde er von Privatdetektiven beschattet und Scientology habe Überwachungsfotos von ihm publiziert. Im Interview mit dem Spiegel spricht der Schriftsteller über manipulierte Menschen, prominente Scientologen und warum viele bereit sind, ihr Vermögen für Scientology zu opfern.

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Vor der Veröffentlichung des Buches hätten Autor, Verlag und Scientology-Anwälte gemeinsam 971 Faktenfragen geprüft. Trotzdem habe Scientology ihn der Lüge bezichtigt. Anfällig für deren Lehre hält Wright vor allem Menschen, die in anderen Religionen keine Antworten auf ihre Fragen gefunden haben. Er nennt beispielhaft den „klugen, skeptischen“ Drehbuch-Autor Paul Haggis, dessen Verstand und Persönlichkeit von äußeren Kräften verändert worden sei, „weil es möglich ist, das Denken und das Verhalten eines Menschen zu leiten“. Haggis habe wohl der wissenschaftliche Ansatz für spirituelle Probleme beeindruckt, deswegen habe er den Lehren der Sekte geglaubt.

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4 Comments

  1. @Peter

    Deine Rezension enthält auch so einige Ungereimtheiten. Aber Pro, Kontra und Neutral konntest du ja noch nie auseinander halten.

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  2. Ach, unser Scientology-Geheimdienst-Pupser mal wieder…
    Hast gerade keine Austrittswilligen oder „Abweichler“ zum Quälen?

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  3. Diese Seite lawrencewrightgoingclear.com/ sollte man sich auf jeden Fall anschauen, bevor man diesem Mann glaubt.
    Eigentlich entlarvt er sich ja durch viele seiner Aussagen selbst, wie dass er behauptet, dass FBI Ermittlungen eingestellt worden wären, weil es dort Religionsfreiheit gibt. Straftaten sind Straftaten. Eingestellt sind doch wohl die Ermittlungen, weil da nichts dran war, sondern wie so üblich die Geschichten von Aussteigern, die ihrer eigenen Agenda folgen.

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