Braucht Politik Religion?


Im Gespräch um Religion und Politik: (v.l.) Sabine Leidig, Susanna Kahlefeld, Kerstin Griese, Pascal Kober, Maria Flachsbarth Foto: pro
In Zeiten gesellschaftlicher Entkirchlichung wird der Ruf nach einem streng säkularen Staat lauter. Am Dienstag widmete sich die Evangelische Akademie zu Berlin diesem Thema und ließ Politiker aller Fraktionen über Kirchensteuer, Religionsunterricht und die Flüchtlingsfrage diskutieren.

pro Medienmagazin

„Wie viel Religion verträgt die Politik?”, fragte die Akademie und hatte dazu Gäste eingeladen, die fast alle eng mit beiden Themen verbunden sind. Maria Flachsbarth (CDU) und Kerstin Griese (SPD) sind die religionspolitischen Sprecherinnen ihrer Fraktionen im Bundestag. Pascal Kober (FDP) ist im eigentlichen Beruf Pfarrer, lässt das Amt aber in seiner politischen Zeit ruhen. Susanna Kahlefeld (Die Grünen) ist in ihrer Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus ebenfalls zuständig für das Thema Religion. Außerdem saß Sabine Leidig (Linke) auf dem Podium, die wohl religionskritischste Stimme an diesem Abend.

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3 Comments

  1. Die Politik sollte auf jede Art von Verbindungen zur Kirche verzichten, und die Presse sowie die gesamte Öffentlichkeit auch. Kirche hat leider nichts mit Religion zu tun. Religiös kann jeder sein, auch ohne Kirche.

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  2. Wenn derartige Veranstaltungen in religiösen Blättern gebracht werden, dann ist immer Vorsicht geboten. Vom geschriebenen Inhalt stimmt meistens nur das Datum, der Rest ist Laber-Laber-Laber

    In diesem Fall treffen sich 5 Religioten gesponsert von einer Evangelischen Akademie, stellt fest wie großartig und wichtig die Religionen doch ist und alle Beteiligten machen einen tollen Job den paranoiden Humbug weiter zu verbreiten.

    Wie kann man so viel Schwachsinn überhaupt produzieren ohne den Schein &51b (begrenzt zurechnungsfähig)

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  3. Die Politik bräuchte gewiss keine Religion. Die Religion braucht die Politik damit sie immer schön obenauf schwimmt. Vor allem braucht sie devote, religiotische Politiker, um gemeinsam mit ihnen das Volk zu verarschen und ausnehmen zu können. Allerhöchste Zeit dies endlich abzustellen.

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