Pro: „Ein Organspender rettet sieben Menschenleben“


organspendeausweis

Immunologe Beda Stadler über das Tabuthema Tod, Kompost und Organhandel.

SRF – Schweizer Radio und Fernsehen

SRF News Online: Der Nationalrat hat sich für die automatische Organspende ausgesprochen. Was halten Sie davon?

Beda Stadler: Ich bin hocherfreut. Für alle Beteiligten wäre die automatische Organspende einfacher. In Zukunft würde schon jedes kleine Kind wissen, dass man mit dem eigenen Körper sieben weitere Menschen retten kann. Die Themen Organspende und Tod würden endlich enttabuisiert.

Für die Gegner ist die automatische Organspende ein zu grosser staatlicher Eingriff. Was sagen sie dazu?

Wer soll denn sonst eingreifen? Der Staat wäre allemal besser als ein privater Organhandel. Aber letztlich würde nicht der Staat eingreifen, sondern die Spitäler. Es sind schlussendlich die Ärzte, die für die Menschen nur das Beste wollen.

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2 Comments

  1. @Rolo
    Die Ärzte haben imm fleißig mitgemacht

    Die RKK Priester assistieren die Folter in der Kaserne Campo de Mayo, auf Bitte der Priester durften Schwangere vor ihrer Tötung ohne Betäubung per Kaiserschnitt gebären. Die RKK in Spanien stiehlt per „Totgeburt“ regimekritischen Müttern 300.000 Babys und verkauft sie heimlich an gute Katholiken, der Diktator Franco nutzte die RKK Verbrechen um kritische Bevölkerungskreise auszumerzen.

    Wann den Papst seine perversen Priester im argentinischen Campo de Mayo einholen, das bleibt abzuwarten

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  2. Ich selber bin Organspender und zwar aus Überzeugung. Natürlich wäre es gut, wenn alle Menschen zu diesem Schluß kämen aber eine staatliche Verordung ist meines Erachtens mit viel zu hohen Risiken verbunden. Unsere momentanen Gutmenschen scheinen nicht zu berücksichtigen, dass sich politische Verhältnisse auch ändern können. Was dann über einen „staatlichen Organspendefreibrief“ alles passieren könnte, darüber sollte den Beführwortern ein kritischer Blick in die Geschichtsbücher (vor allem der jüngeren Vergangenheit) Aufschluss geben können. Ob dabei schlussendlich alle Ärzte immer nur das Beste für die Menschen wollen, bleibt dem interessierten Leser zur Einschätzung überlassen.

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