Aktivisten wollen Kirchenprivilegien abschaffen


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Die Christen in Deutschland werden in 20 Jahren voraussichtlich in der Minderheit sein. Konfessionslose und Atheisten in Bremen und Niedersachsen nehmen dies zum Anlass, die Abschaffung des Sonderstatus zu fordern, den die beiden großen Amtskirchen laut Gesetz genießen. Der Bremer Senat und die niedersächsische Landesregierung sehen hingegen keinen Handlungsbedarf.

Hans-Jürgen Rosin hält nicht viel von den religiösen Vorstellungen der evangelischen und der katholischen Kirche. „Religionsfreiheit bedeutet auch, dass man das Recht hat, frei von Religion zu sein“, sagt der 59 Jahre alte Hildesheimer, der sich als Sprecher des Landesverbandes Niedersachsen-Bremen im Internationalen Bund der Konfessionslosen und Atheisten (IBKA) engagiert. Diese Freiheit aber werde ihm nicht gewährt. „Obwohl ich keiner Kirche angehöre, muss ich indirekt für sie zahlen“, klagt Rosin.

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