Religiöse Intoleranz in Südostasien auf dem Vormarsch


Bild: DW.de
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Buddhisten gegen Muslime, Muslime gegen Christen, Hindus gegen Buddhisten. In Asien nehmen religiöse Intoleranz und Konflikte zu. Hassprediger schüren Gewalt, Minderheiten geraten ins Visier. Regierungen sehen den Konflikten oft untätig zu.

evangelisch.de – Girlie Linao

Auf den ersten Blick wirkt der Vorfall beinahe kurios: Buddhistische Mönche wurden vor einigen Tagen aus einer malaysischen Ferienanlage verjagt, weil sie einen Gebetsraum für Muslime benutzt hatten. Der Hotelbesitzer wurde festgenommen. Nicht, weil er die Mönche vertrieb, sondern weil er ihnen erlaubt hatte, in dem Raum zu beten. Er habe den Islam beschmutzt, hieß es.

Doch die Begebenheit ist kein Einzelfall: In Südostasien werden religiöse Minderheiten, die oft auch ethnische Minderheiten sind, immer häufiger zur Zielscheibe. Die Regierungen der betroffenen Staaten schaffen es nicht, Gewalt zu verhindern. Und das, obwohl das Recht auf freie Religionsausübung in den meisten Verfassungen in der Region festgeschrieben ist.

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2 Comments

  1. @rhenus
    Wer übt denn den Terror aus, wer hetzt die Menschen gegeneinander, wer verteufelt die Menschenrechte als satanische Sünde?
    Bei 75% Analphabetismus im Islam sind das nahezu hirnlos Degenerierte. Die RKK in Deutschland hat um 9.000 Priester plus 11.000 Pfarrer der Evangelen.

    In Ägypten gibt es bei fast gleicher Zahl der Bevölkerung 55.000 Mullahs. Dabei gilt das Land im Islam mit nur 50-60% Analphabetismus als „gebildet“

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  2. …….das erinnert an das „erprobte“ Machtinstrument fast aller Imperien der Geschichte, wie es schon das römische „divide et impera“ ….“teile und herrsche“.. beschreibt. 😉
    Uns Europäern bescherte dieses Machtinstrument den schrecklichen 30jährigen ReligionsKrieg und den Engländern noch kürzlich den religiösen Konflikt in Nordirland.

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