Sekte „Zwölf Stämme“ soll Kinder ins Ausland gebracht haben


Bild: Wikimedia Commons/B. Gibson Barkley
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Bei einem Großeinsatz holte die Polizei 40 Kinder aus den Fängen der Sekte „Zwölf Stämme“ in Bayern. Nach SPIEGEL-Informationen lebten Mitglieder der urchristlichen Gruppe aber auch in Sachsen-Anhalt. Dort sind nun mehrere Kinder verschwunden.

Spiegel online

Die umstrittene Glaubensgemeinschaft „Zwölf Stämme“ hat mehr Standorte als bislang bekannt: Nach SPIEGEL-Informationen waren sie nicht nur in den zwei Anwesen in den bayerischen Dörfern Klosterzimmern und Wörnitz sesshaft. Seit Juli lebt ein Teil der Gemeinschaft auch in einer Ortschaft in Sachsen-Anhalt. Nach Angaben von Nachbarn und ehemaligen Sektenmitgliedern sollen etwa zehn schulpflichtige Kinder seit vorvergangener Woche aus der Ortschaft Dolchau verschwunden sein. Die Jungen und Mädchen im Alter zwischen rund 7 und 16 Jahren sollen auf einen Hof der „Zwölf Stämme“ in Tschechien gebracht worden sein – vermutlich um sie dem Zugriff der deutschen Jugendämtern zu entziehen.

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