Erzbischof Zollitsch tritt zurück


Robert Zollitsch
Robert Zollitsch (CC-by-sa/3.0/de by Schwarzwälder)

Überraschung für Deutschlands Katholiken. Mit sofortiger Wirkung ist Robert Zollitsch nicht mehr Freiburger Erzbischof, sondern leitet das zweitgrößte deutsche Bistum fortan als „Diözesanadministrator“ bis zur Ernennung eines neuen Oberhirten.

Der Freiburger Erzbischof Robert Zollitsch zieht sich zurück und ist mit sofortiger Wirkung nicht mehr Erzbischof der Diozöse Freiburg. Papst Franziskus hat den altersbedingten Amtsverzicht angenommen. Allerdings bleibt der 75-jährige bis zur Ernennung eines Nachfolgers Diözesanadministrator des zweitgrößten Bistums in Deutschland. In diesem Zeitraum darf er aber keine Grundsatzentscheidungen mehr treffen.

weiterlesen

3 Comments

  1. Sein Abgang lässt keine wirkliche Lücke… 😉 ..vor allem nicht bei den Opfern klerikalen Kindsmissbrauchs …ob als deutscher Oberbischof….oder ob wie.im Süden seines Bistums….als erfolgloser Personalreferent … 😉

    Mit der von den Opfern geforderten Entschädigung für den Kindsmissbrauchs von 83.000 € könne er sich aber nicht „anfreunden“….;-) …denn Geiz scheint bei der steinreichen deutschen Kirche noch immer geil…..
    😉
    (In den USA erhalten Missbrauchsopfer nach Meldung der NYT mehr als 100.000 $ im Schnitt…und einige Bistümer dort sind deshalb inzwischen pleite….;-)…. aber dort entscheiden ja auch die Gerichte über die Verbrechen der katholischen Kirche an den Kindern ….. und die Opfer werden nicht wie bei uns, von der Politik auch noch zu Bittstellern bei der Täterorganisation herabgewürdigt… 😉

    Hallelujah…. 😉

    Gefällt mir

  2. Was bringt das in der Praxis. Jetzt wird „Robert der Schreckliche“ durch „Gustav den Verlogenen“ oder gar durch „Franz-Peter den Paranoiden“ ersetzt. Der ganze Rest bleibt unverändert.

    Gefällt mir

Kommentare sind geschlossen.