Pressezensur bei Dalai-Lama-Besuch


Dalai Lama in Hamburg, 1998. Foto: Jens Nagels

Der Bundesvorsitzende des Deutschen Journalisten-Verbandes (DJV), Michael Konken, hat die Weigerung von Journalisten begrüßt, über den Besuch des Dalai Lama in Niedersachsen zu berichten. Die Veranstalter, die die Auftritte des Oberhauptes des tibetischen Buddhismus organisiert haben, verlangen unter anderem, dass jedes Foto und jedes Video von ihnen freigegeben werden muss.

„Dies ist ein klarer Verstoß gegen die Freiheit der Berichterstattung“, sagte Konken am 17. September 2013 in Berlin dem Evangelischen Pressedienst (epd). „Journalisten haben die Aufgabe, kritisch und unabhängig, egal über wen oder was, zu berichten – auch über den Dalai Lama“, betonte der Vorsitzende der nach eigenen Angaben europaweit größten Journalistenvereinigung. Darum sei es richtig, sich nicht auf die geforderten Bedingungen einzulassen. Medienvertreter hatten die strengen Akkreditierungsvorgaben kritisiert. Die Deutsche Presse-Agentur (dpa), der Evangelische Pressedienst (epd), der Norddeutsche Rundfunk (NDR) und weitere Journalisten lehnten eine Berichterstattung unter diesen Bedingungen ab.

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1 Comment

  1. Entschuldigung, aber wer muss denn überhaupt über diesen Pfeifenkopf berichten ? Und weshalb und wozu und für wen und für was ?

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