2014 wird Schicksalsjahr der katholischen Kirche


Robert Zollitsch
Robert Zollitsch (CC-by-sa/3.0/de by Schwarzwälder)

Nächstes Jahr wird Robert Zollitsch den Vorsitz der Deutschen Bischofskonferenz abgeben. Einige Bischöfe werden dann auch in den Ruhestand gehen. Der Generationswechsel wird die Kirche verändern.

Die Welt – Gernot Facius

Die Nachricht aus Rom ist von nicht geringem kirchenpolitischem Gewicht. Der Freiburger Erzbischof wurde zum Apostolischen Administrator in seinem Bistum ernannt: Robert Zollitsch bleibt damit über seinen 75. Geburtstag hinaus im Amt – bis ein Nachfolger vom Domkapitel gewählt und sein Amt angetreten hat.

Zugleich entschied Papst Franziskus, dass Zollitsch bis zum Ende seiner Amtsperiode im März 2014 Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) bleibt. Damit ist ein ruhiger Übergang, besser: ein geordneter Generationswechsel an der Spitze des Episkopats garantiert.

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3 Comments

  1. @rhenus
    Ich frage mich immer was der Priester wohl macht, wenn er an 3 Sonntagen hintereinander die Messe vor leeren Bänken gehalten hat.
    Schließt er dann seinen Laden vollkommen oder liebt er seine Ministranten ein wenig um Trost zu finden

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  2. Vielleicht hat das Schicksal bei diesem Verein schon lange zugeschlagen? 😉

    Trotz des Abgangs dieser katholischen „Grauen Panther“, wird das Durchschnittsalter wirklicher Gläubiger dramatisch weiter ansteigen und die vielen sogenannten „Gotteshäuser“ werden auch bei uns leer stehen und verfallen, vor allem wenn es keine aussergewöhnlichen Baudenkmäler sind. 😉

    Kinder- und Jugendliche kann man diesem halbseidenen Verein mit seiner 2000 jährigen „Liturgie“ des Kindsmissbrauchs wohl kaum noch anvertrauen wollen, es sei denn, man ist besonders risikobereit. 😉

    Aber dieses Phänomen ist nicht alleine teutonisch: Bei einer Hochzeitfeier in der gefüllten romanischen Mailänder Kathedrale des St. Ambrosius watschelten kürzlich 2 Gläubige zur Kommunion, eine Frau weit über 80 und offenbar ein Enkel, das die alte Dame stützte. Der Rest war katholische Folklore. 😉

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