Islamistische Shabaab: Mit Koran und Twitter gegen Ungläubige


Soldaten vor der Westgate Mall in Nairobi. Bild. ap
„Der Angriff auf Westgate Mall ist nur ein ganz winziger Bruchteil dessen, was Muslime in Somalia durch kenianische Invasoren erfahren“: Mit solchen Parolen übernahm die islamistische Shabaab-Miliz aus Somalia am Samstagabend die Verantwortung für den Terrorangriff in Nairobi.

Von Dominic Johnson taz

„Die Angriffe sind gerechte Rache“, hieß es, und: „Unsere Botschaft an Kenias Regierung und Öffentlichkeit war und ist immer eine einzige: Entfernt alle eure Truppen aus unserem Land.“

Die islamistische Miliz Shabaab (Jugend) kämpft in Somalia für einen islamischen Staat, seit Ende 2006 eine Militärintervention Äthiopiens die kurzlebige gemäßigt-islamistische Regierung der „Union Islamischer Gerichtshöfe“ in der Hauptstadt Mogadischu stürzte. Der Eingriff von Somalias Erzfeind Äthiopien, einem der wichtigsten Verbündeten der USA in Afrika, radikalisierte die somalischen Islamisten und trieb sie zugleich in die Rolle der Landesverteidigung gegen fremde Invasoren.

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