Einfluss der „Klimaskeptiker“: Nur die Sonne war schuld


Bild: nasa
Eine US-Gruppe von „Skeptikern“ leugnet den Klimawandel. Verdrehte Daten, persönliche Attacken und das Geld der Öllobby helfen dabei.

Von Bernhard Pöttertaz

Der Name ist zum Verwechseln ähnlich, die Botschaft das genaue Gegenteil: Im Bericht „Climate Change Reconsidered II“ erklärt das NIPCC die Warnungen vor dem Klimawandel zur Panikmache: Kohlendioxid sei gut für Pflanzen und sein Einfluss auf die Erderwärmung gering. Der globale Temperaturanstieg sei normal, am Klimawandel trage eher die Sonne als der Mensch Schuld, und ein „paar Zehntelgrade mehr Erwärmung“ seien „keine Katastrophe“.

So heißt es in dem Bericht, der rechtzeitig vor der Sitzung des UN-Klimarats „Intergovernmental Panel on Climate Change“ (IPCC) veröffentlicht wurde – vom Nongovernmental International Panel on Climate Chance. Die Namensverwirrung ist gewollt, denn das NIPCC ist eine US-Gruppe von „Klimaskeptikern“, einer heterogenen Gruppe von Aktivisten, die den Klimawandel oder seine wissenschaftlich belegten Gründe leugnen.

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