Diözese Rottenburg-Stuttgart distanziert sich von Sterbehilfe-Plänen des Theologen Küng


Hans Küng 2008, Bild: wikipedia
Die Diözese Rottenburg-Stuttgart distanziert sich von der Ankündigung des Tübinger Theologieprofessors Hans Küng, möglicherweise in der Schweiz Sterbehilfe in Anspruch zu nehmen. Pressesprecher Uwe Renz sagte dem Evangelischen Pressedienst (epd) am Dienstag, die Kirche verurteile zwar niemanden, der diesen Schritt gehe. Doch sei es besser, wenn Menschen in der letzten Phase des Lebens palliativ begleitet und nicht aus dem Leben befördert würden.

evangelisch.de

Renz hofft, dass Küngs Ankündigung nicht von anderen Christen als Signal verstanden wird. „Herr Küng spricht für sich selbst, nicht für die Kirche.“ Es bestehe unter christlichen Kirchen ein Konsens, dass man weder anderen noch sich selbst das Leben nehmen dürfe. Deshalb sprächen sich die Kirchen gegen aktive Sterbehilfe aus.

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3 Comments

  1. >Es bestehe unter christlichen Kirchen ein Konsens, dass man weder anderen noch sich selbst das Leben nehmen dürfe. Deshalb sprächen sich die Kirchen gegen aktive Sterbehilfe aus.<

    Welch eine erbärmliche Uninformiertheit eines offiziellen Pressesprechers!
    Weiß er denn nicht, dass AKTIE Sterbehilfe sowohl in Deutschland wie auch in der Schweiz STRAFBAR ist und von Herrn Küng ganz sicher NICHT in Erwägung gezogen wird??? Ein qualvolles Leiden und Würdelosigkeit SELBSTBESTIMMT zu beenden, ist ein ureigenes Menschenrecht, was Herr Küng unter Umständen in Anspruch nehmen möchte. Wie gut, dass er sich auch in diesem letzten Schritt NICHT von der 'Kirche' (wer ist das überhaupt?) hineinreden und bevormunden lässt!!!

    Mehr Info hier:
    http://www.sterbenduerfen.de

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  2. Die Kirchenleute maßen sich schon wieder mal an etwas zu „wissen“. In diesem Falle meinen sie, palliative Hilfe sei besser als humanitäre Sterbehilfe. Der Oberrelihampel Küng „weiß“ die Alternative Sterbehilfe als „besser“ einzustufen. Ehrlich, was wissen Gläubige denn überhaupt schon von der Richtigkeit ihrer Glaubensinhalte ? Rein garnichts ! Außer „glauben“ haben die absolut nichts auf Lager und „glauben“ heißt ganz einfach nur „nichts wissen“. Nichts desto trotz versuchen sie immer wieder dummdämlich mitzulabern und ihre Ansichten oft auch noch als „einzige Wahrheit“ zu verkaufen. Diese angeberische Großtuerei der unterschiedlichsten religiösen Lager, kann einem langsam aber sicher, gewaltig auf den Sack gehen. Den Schwätzern sollte stetig vor Augen geführt werden, wie lästig und überflüssig sie sind.

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