Komet Ison kommt – für einige naht der Weltuntergang


Bild: ison-komet.de
Kometen sind schön, aber auch unheimlich. Ison verspricht in den nächsten Wochen ein wunderbares Himmelsspektakel. Doch Verschwörungstheoretiker verbreiten schon wieder Weltuntergangsszenarien.

Von Claudia BeckerDIE WELT

Es war der 21. September 2012, als er zum ersten Mal am Himmel gesichtet wurde. Ein schwacher Nebelfleck im Sternbild Krebs, der da eigentlich nicht hingehörte. Doch die beiden Hobbyastronomen Vitali Newski aus Weißrussland und sein russischer Kollege Artjom Nowitschonok wussten bald, was ihnen vor die Linse gekommen war: Ein Komet. Ein Schweifstern.

Einer jener zahllosen kleinen Himmelskörper, die sich in der so genannten Oortschen Wolke am äußersten Rand unseres Sonnensystems sammeln und gelegentlich durch die Schwerkraft eines vorbeiziehenden Sterns in das Innere des Sonnensystems gelangen.

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