Piusbruder: „Kirche in Deutschland wird zusammenbrechen“


Wappen Piusbruderschaft

Die Mitglieder der Piusbruderschaft verachten Homosexualität, Religionsfreiheit und Ökumene. Papst Benedikt suchte den Dialog mit der erzkatholischen Gemeinschaft, sein Nachfolger fährt einen anderen Kurs. Im Interview spricht der Dogmatiker Matthias Gaudron über das schwierige Verhältnis zu Franziskus.

Spiegel Online – Anna-Katharina Blaß

Papst Franziskus gibt sich als Reform-Papst. Er will die katholische Kirche öffnen, Schwule akzeptieren und den religionsübergreifenden Dialog fördern. Den Kontakt zu den Piusbrüdern hat er abgebrochen.

Dies ist auch Teil seines Wegs hin zu einer Kirche, die sich der gesellschaftlichen Wirklichkeit nicht mehr verschließt: Die Piusbrüder sind der Auffassung, dass echte Katholiken keine Schwulen in der Kirche dulden, dass die Messe nach alten Riten gefeiert werden soll. Matthias Gaudron ist der Chefdogmatiker der deutschsprachigen Piusbruderschaft. Er lehrte 15 Jahre lang Dogmatik im Priesterseminar Herz-Jesu in Zaitzkofen und beschäftigt sich mit den Inhalten der katholischen Glaubenslehre. Im Interview erklärt er die Haltung der Bruderschaft zum Papst.

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4 Comments

  1. Falls das passiert und die Kirche „zusammenbricht“, dann wäre ein Dankgottesdienst angesagt.

    Das wäre der erste Gottesdienst, der Sinn hat

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