Limburg: 31 Millionen Euro für einen Bischofssitz!


Franz-Peter Tebartz-van Elst, Bild: wikipedia
Der Vermögensverwaltungsrat des Bistums Limburg gibt eine Erklärung ab. 3 Millionen Euro waren für die Rekonstruktion des Bischofssitzes geplant, nun sind es 31 Millionen. Höflich formuliert, in der Erklärung, heißt es, der Verwaltungsrat sei vom Bischof hinters Licht geführt worden.

In der Erklärung lesen wir:

„Die bisher aufgelaufenen Kosten des Diözesanen Zentrums St. Nikolaus mit der Bischofswohnung, der Alten Vikarie, des Schwesternhauses und den damit verbundenen weiteren Einzelprojekten auf dem Domberg in Limburg betragen bis heute rund 31 Millionen Euro. Uns Mitgliedern des Vermögensverwaltungsrats waren bis zur Stunde die Gesamtkosten nicht bekannt. In Einzelheiten zu gehen verbietet sich. In diesem Zusammenhang weisen wir darauf hin, dass gemäß des Statutes des Bischöflichen Stuhles zu Limburg weder Haushaltspläne für die Jahre 2012 und 2013 vorgelegt noch dass entsprechende Einzelprojekte genehmigt worden sind.“

In Limburg lebt Einer den Traum fürstbischöflicher Allmacht. Ein Relikt, fast schon fossiles Denken und Handeln aus dem Mittelalter. Gebt dem Apostel, ganz weltlich Alles, dafür wird er den Weg der Gläubigen in Jenseits ebnen.

Andereseits, mit solchen Zahlen befeuert der Kirchenfürst die Austritte, seine materielle Vergeistlichung macht die Zustände im Bistum weltlich. Unfähig, narzisstisch, Luxus-besessen, ein Kind, gefangen im Körper eines Mannes, der für andere ein Vorbild sein soll, lebt er im Mittelalter bischöflicher macht.
Wäre noch anzumerken, Dodo Müller, seines Zeichens Chefinqusitor des Haufens meinte vor kurzem, alle Vorwürfe gegen den Bischof aus Limburg seien Lüge, noch so einer dem jeder Zugang zur Realität unmöglich erscheint.

Wie dem auch sei, vielleicht sollte dem Bischof von Limburg die Vollendung des Berliner Flughafens anvertraut werden oder S21 in Stuttgart, da könnte er die Gelder des Steuerzahlers so richtig schön in den Himmel jubeln.

2 Comments

  1. Nur weil es Schafe gibt, gibt es auch Hirten. Es liegt nun mal in der Natur der Sache, Schafe werden geschoren. Bis mal eines über´s Gatter hüpft muß allerhand passieren. Für die Hirten geht deswegen die Welt nicht unter. Schafe gibt´s im Überfluss.

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  2. Offensichtliich hat der päpstliche Inspektor die Finanzverantwortlichen des Bistums wieder in Verantwortung gesetzt.

    Als die damasl entgegen ihren Vorschricften nicht so handeln wollte wie der all-mächtige Bischof es wünschte, hat er ihnen die Funktion Finanzwesen entzogen und es fortan „selber“ gemacht. Der Finanzchef des Bistums ist deswegen zurückgetreten

    Nun gab es offensichtlich einen Kassensturz mit Zustandsbericht, zu dem der teil-entmachtete Bischof seine geheimen Schubladen öffnen mußte mit weiten Ausgaben um 10 Millionen. Jetzt ist der Stand also 31 Millionen.

    Die Frage ist nun, wie lange ist der Tebartz-van Els noch Bischof in Limburg. Bei der Austrittswelle wird es nicht mehr lange dauern bis der letzte das Licht ausmacht

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