„Jesus, der Jude und die Missverständnisse der Christen“


Jesus war Jude – von seiner Geburt bis zu seinem Tod und auch nach seiner Auferstehung. Doch viele Christen sehen Jesus nicht als solchen, sondern vor allem als den Begründer des Christentums. Der Theologe Guido Baltes begibt sich in dem Buch „Jesus, der Jude und die Missverständnisse der Christen“ auf eine Reise in die jüdische Welt zur Zeit Jesu und macht überraschende Entdeckungen.

Rezension von Salome E. Mayerpro Medienmagazin

Der Autor, der selbst einige Jahre in Jerusalem gelebt und gearbeitet hat, beobachtet stets aufs Neue, dass das Bild, das Christen vom Judentum haben, ein eher Negatives ist. Seit dem Holocaust habe zwar ein Umdenken eingesetzt, trotzdem seien viele christliche Gemeinden immer noch der Meinung, „dass die Person Jesus nur dann richtig zum Vorschein kommt, wenn man sie vom dunklen Hintergrund seiner jüdischen Umwelt deutlich abhebt“. Und auch ausdrückliche Israelliebhaber seien davor nicht gefeit: sie liebten zwar den Staat Israel und seine Bürger, die Zeitgenossen von Jesus aber würden sie verurteilen. Gründe dafür sieht der Theologe sowohl in der deutschen Vergangenheit als auch in schlichter Unkenntnis.

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1 Comment

  1. Jesus war Arier, das ist lange bewiesen

    Die Führer der evangelischen Landeskirchen erklären 1941: „Als Glieder der deutschen Volksgemeinschaft stehen die unterzeichneten deutschen Evangelischen Landeskirchen und Kirchenleiter in der Front dieses historischen Abwehrkampfes, der u.a. die Reichspolizeiordnung über die Kennzeichnung der Juden als der geborenen Welt- und Reichsfeinde notwendig gemacht hat, wie schon Dr. Martin Luther nach bitteren Erfahrungen die Forderung erhob, schärfste Maßnahmen gegen die Juden zu ergreifen und sie aus deutschen Landen auszuweisen.“ Die evangelischen Landeskirchen gründen 1939 auf der Wartburg ein 200 Mann starkes Institut zur Entjudung des Christentums. Der christliche Glaube ist bevölkerungspolitisch auf die rassistische Einflüsse in Palästina zu untersuchen, jüdisch minderwertige Elemente sind aus dem theologischen Leben zu entfernen.

    Das ist klassische Religiotie als Diktatur, die Realität ist immer den ewig wahren Märchen anzupassen. Jahrelange Forschung unter dem NAZI Präses Mensing-Braun und Prof. Walter Grundmann der Landeskirchen findet den arischen Gallier Jesix, einen Neffen von Asterix. Dieser Jesix klaut dem gallischen Druiden das Rezept seines Zaubertranks und brennt damit heimlich Schnaps der Marke „Heiliger Geist“. Als er trunken von zuviel „Heiliger Geist“ ertappt wird, flieht er nach Jerusalem und lebt dort getarnt als Jude unter dem Namen Jesus-Christus.

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