Nachruf: „Gojim sind nur deshalb geboren, um uns zu dienen“


Ovadia Yosef, Foto: wikimedia.org

Ovadia Yosef

Gojim sind nur deshalb geboren, um uns zu dienen. Ohne das haben sie keinen Platz in der Welt – nur um dem Volk Israel zu dienen.

Der spirituelle Führer der ultra-orthodoxen Shas-Partei Israels, Rabbi Ovadia Yosef, ist tot. Er starb am Montag im Alter von 93 Jahren in einem Krankenhaus in Jerusalem. Jahrzehnte prägte dieser Mann das orientalische Judentum in Israel. Er ist einer der Protagonisten, der die säkularen Werte der israelischen Gesellschaft durch die des ultra-orthodoxen Judentums ersetzte. Kompromisse, Ausgleich von Interessen waren nicht seine Prinzipien, sich selbst verstand er als kulturellen Krieger, mit anderen Worten kann man ihn ruhig als einen Hassprediger bezeichnen.

Nach Auffassung Yosefs wird das Leben von Nicht-Juden im Staat Israel zwar von Gott beschützt, aber nur um zu verhindern, daß dadurch Juden Verluste entstehen, weshalb er Nicht-Juden mit Lasttieren verglich: »Stell Dir vor, ein Esel würde sterben, dann würden sie (die Juden) ihr Geld verlieren«. Der Gojim sei »der Diener des Juden«, deshalb brauchten die Juden sie, so der Chef-Rabbiner, der dann präzisiert: »Sie (die Nicht-Juden) pflügen und ernten, während wir wie die Herren da sitzen und essen.«

Erinnern wir uns daran was Rabbi Ovadia Yosef, der geistige Führer der Shas-Partei in Israel über den Bildungsminister Yossi Sarid zu sagen hatte. Sarid hatte mehr Übersicht und Kontrolle über die Shas-Schulen verlangt, insbesondere über etwas, was man höflich ausgedrückt, Unregelmäßigkeiten nennen könnte. Darüber hinaus resultiert die Verärgerung Yosefs aus der Tatsache heraus, dass der politische Führer der Shas-Partei, Aryeh Deri, wegen Hehlerei und Korruption verurteilt wurde. In einer Synagoge in Jerusalem nannte der Rabbi Sarid “einen Satan” und sagte anschließend, dass Gott Amalek ausrottete, vielleicht würde er ja mit Sarid ähnlich verfahren. So wie er uns gezeigt hat, in dem er Haman tötete und die Rache vollzogen wurde, so wird die Rache auch an Sarid vollstreckt werden. “Verflucht sei Haman. Verflucht sei Sarid”. Kurz nach diesem Vorfall erfolgte die Ermordung Yitzak Rabbins durch einen bekannten orthodoxen Juden. Der Generalstaatsanwalt von Israel hatte alles vorbereitet, um Yosef wegen Anstiftung zur Gewalt anzuklagen. Auf Grund der enormen politischen und religiösen Macht des Rabbis kam es jedoch nicht dazu.

Die viel gepriesene überlegene Moral des orthodoxen Judentums, selbiges sieht ihr Dasein als Märtyrium in der Hand der säkularen Elite, wird von den Orthodoxen selbst definiert. Insofern ist Ovadia Yosef, in theokratischer Hinsicht, durchaus mit Ayatollah Chomenei zu vergleichen. Endemisch kann man schon die Strafvereitelung nennen, wenn orthodoxe Autoritäten Rabbis schützten, denen sexueller Missbrauch von Kindern und Jugendlichen nachzuweisen war.

Religiöse, autoritäre Strukturen begünstigen unmoralisches, unethisches Verhalten, das können wir nicht nur im Judentum beobachten, wir finden es genauso in der katholischen Kirche oder bei den Protestanten. Zu tage tritt, wie immer, dass alle Machtstrukturen Kontrolle benötigen, dass sie für ihr Tun gegenüber den Menschen, verantwortlich sind.

Möge Ovadia Yosef als Frau reinkarnieren, ultra-orthodox natürlich.

2 Comments

  1. Solchen, man möchte schon fast sagen kriminellen Ansprüchen der jüdischen Religioten ist es zu verdanken, dass sie in der Vergangenheit vom Rest der Welt immer wieder eine auf die Rübe bekommen haben. Diese religiotischen Zausel sind letztlich dafür verantwortlich, dass die normalen jüdischen Menschen aller Generationen, so viel Leid und Elend ertragen mußten. Welchem Nichtjuden würde solche unverschämte und menschenverachtende Forderung zu seiner Versklavung, nicht voll auf den Magen schlagen ? „Gottes- oder sagen wir Jave- oder Jehovageschöpfe“ vom Schlage dieses Yosefs waren es auch, die seinerzeit die raffinierte, verdummende und ausbeuterische Idee des mosaischen Glaubens, natürlich mit sich als dem bevorzugten „Auserwählten Volk“, in die Welt gelogen haben. Aus einer abgesplitterten Sekte (ganz Schlauer 😉 ) angeblicher Gutmenschen (so wie es sie zu allen Zeiten gibt), entwickelte sich das Christentum und die indoktrinierten Schafe glauben den Mist heute noch.
    Das muss man den Altvorderen lassen. Sie haben damals schon gut verstanden wie man die Menschheit richtig verarschen muss, damit es bis in unsere Tage anhält.

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