Don’t Bank on the Bomb: Acht deutsche Banken finanzieren Atomwaffen


Bild: wikimapia.org
Deutsche Finanzinstitute investieren insgesamt 7,6 Milliarden Euro in Atomsprengköpfe und Trägersysteme wie Raketen oder U-Boote. Nummer eins in Deutschland ist die Deutsche Bank.

Berliner Zeitung

Acht deutsche Finanzinstitute sind einer Untersuchung zufolge an der Finanzierung von Atomwaffen beteiligt. Unter anderem die Deutsche Bank, die Commerzbank und die Allianz gewährten Kredite und investierten in Aktien und Anleihen von Unternehmen, die Atomsprengköpfe und Trägersysteme wie Raketen oder U-Boote herstellen, teilte die Internationale Kampagne für die Abschaffung von Atomwaffen (ICAN) am Donnerstag mit.

Laut der Studie „Don’t Bank on the Bomb“ (PDF) der Friedensgruppe IKV Pax Christi unterhielten zwischen 2010 und 2012 weltweit 298 Finanzdienstleister aus 30 Ländern Geschäftsbeziehungen zu Atomwaffen-Herstellern – in einer Größenordnung von insgesamt 235 Milliarden Euro. In Deutschland steckten demnach acht Finanzinstitute insgesamt 7,6 Milliarden Euro in die Atomwaffen-Industrie. Im internationalen Vergleich nimmt Deutschland damit nach den USA, Großbritannien und Frankreich Platz vier ein.

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