Quecksilber soll die Umwelt künftig weniger belasten


Bild: zentrum-der-gesundheit.de
In Japan wollen dazu in dieser Woche Vertreter von 140 Staaten ein internationales Abkommen beschließen

Von Walter WillemsDIE WELT

Im Kampf gegen die Gefahren durch Quecksilber sind am Mittwoch Vertreter von rund 140 Staaten im japanischen Minamata zusammengekommen. Bei der dreitägigen Konferenz soll ein internationales Abkommen unterzeichnet werden – die Minamata-Konvention. Sie soll Mensch und Umwelt künftig vor dem hochgiftigen Schwermetall schützen. Experten feiern das völkerrechtlich verbindliche Abkommen als Meilenstein. Es tritt allerdings erst in Kraft, wenn 50 der Unterzeichnerländer ratifiziert haben. Das dürfte drei bis fünf Jahre dauern, schätzt Tim Kasten vom UN-Umweltprogramm Unep.

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