Diakonie bringt Änderungen beim kirchlichen Arbeitsrecht auf den Weg


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Die Diakonie eröffnet den Gewerkschaften mehr Handlungsspielraum bei der Lohn- und Tariffindung in kirchlichen Einrichtungen.

evangelisch.de

Die Konferenz Diakonie und Entwicklung beschloss am Donnerstag in Berlin mit klarer Mehrheit entsprechende Regelungen für die Arbeitsrechtliche Kommission (ARK) der Diakonie Deutschland. Der Verband setzt damit Vorgaben aus einem Grundsatzurteil des Bundesarbeitsgerichts zum kirchlichen Arbeitsrecht aus dem vorigen Jahr um.

Das Bundesarbeitsgericht hatte im November 2012 den kirchlichen Weg zur Lohnfindung und das damit verbundene Streikverbot grundsätzlich bestätigt, daran aber Bedingungen geknüpft. Gewerkschaften müssten sich an der Lohnfindung beteiligen können und zwar so, dass sie als Tarifpartner über tatsächliche Durchsetzungsfähigkeit verfügen. Die paritätisch besetzte Arbeitsrechtliche Kommission der Diakonie Deutschland handelt nach Angaben des Verbandes die Tarife und Löhne für rund 150.000 Beschäftigte bei rund 150 diakonischen Trägern aus.

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