18 Anzeigen gegen Limburger Bischof wegen Untreue


Bild: @Kiwi_Gold/twitter
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Inzwischen gibt es 18 Anzeigen gegen den katholischen Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst wegen des Vorwurfs der Untreue. Außerdem sei eine Anzeige gegen den Vermögensverwaltungsrat des Bischöflichen Stuhls eingegangen, sagte der Sprecher der Limburger Staatsanwaltschaft, Hans-Joachim Herrchen, am Freitag dem Evangelischen Pressedienst (epd).

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Der Bischöfliche Stuhl ist eine Körperschaft öffentlichen Rechts mit einem Vermögen in unbekannter Höhe, über den der Bischof den Großteil der bis zum 7. Oktober geheim gehaltenen Kosten seines neuen Amts- und Wohnsitzes in Höhe von mindestens 31 Millionen Euro abdeckte.

Die Staatsanwaltschaft prüft nach den Worten von Herrchen vor der Aufnahme von Ermittlungen zunächst, ob es einen hinreichend konkreten Anfangsverdacht gibt. Die Prüfung werde sich noch länger hinziehen, da die Beschuldigten Gelegenheit zur Stellungnahme bekämen.

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